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Der Engländer Lewis Hamilton wurde in der Saison 2008 Weltmeister © getty

Die Medien bezeichnen den Engländer als "den Mann des Flutlicht-Rennens". Auch Vettel bekommt gute Kritiken. Pressestimmen.

München - Die internationalen Medien feiern Lewis Hamilton nach seinem Sieg in Abu Dhabi als Gewinner des Wochenendes (BERICHT: Hamilton gewinnt in Abu Dhabi).

"The Sun" bezeichnet den dritten Saisonsieg des Engländers als einen "überwältigenden Sieg nach den mentalen Qualen" und "The Independent" als einen "dominanten und bitter nötigen Sieg".

Für Sebastian Vettel gibt es dagegen Mitleid wegen zweier verpasster Rekorde Schumachers und Bewunderung, dass er sich nach dem Reifenplatzer nicht aus dem Staub machte.

"Schlechte Verliere sehen anders aus" meint der österreichische "Kurier". "Gulf News" schreibt von einem "dramatischen Abend für den scheinbar unantastbaren heißen Favoriten" 481985(DIASHOW: Bilder des Rennens).

SPORT1 dokumentiert die internationalen Pressestimmen:

ENGLAND

The Sun: "Abu Dhabi doo für Hamilton! Endlich hat er seine Flügel gefunden und ist zum Sieg geflogen. Angefeuert von einem Treffen mit Paul McCartney nutzte er einen der wenigen Ausfälle Vettels und fuhr nach Wochen der mentalen Qualen zu einem überwältigenden Sieg. Außer von Vettel brauchte er von niemandem Hilfe. Dennoch wird er es nicht vermeiden können, dass ihn in Jenson Button erstmals ein Teamkollege in der Jahreswertung schlagen wird."

The Independent: "Hamilton feiert Muttertag. Er lässt alle Probleme hinter sich und schlägt am Geburtstag seiner Mutter den alten Rivalen Fernando Alonso. Seine Mutter Carmen kämpfte mit den Tränen. Ein schöneres Geschenk als diesen dominanten und bitter nötigen Sieg kann man nicht bekommen. Sie war total überwältigt, weil die Welle des Unglücks, die über ihren Jungen eingebrochen war, endlich besiegt wurde. Vettel ist dagegen etwas nicht für möglich Gehaltenes passiert."

ÖSTERREICH

Kurier: "Die Ratlosigkeit ob der Radlosigkeit: Ein Reifenplatzer stoppt die Rekordsucht von Sebastian Vettel. Schlechte Verlierer sehen dennoch anders aus. Anstatt in der Wüste das Weite zu suchen, verfolgte Vettel den weiteren Rennverlauf vom Kommandostand des österreichisch-englischen Rennstalls aus."

Österreich: "Red Bull hat am Sonntag erstmals seit dem 24. Oktober 2010 auf dem Siegerpodest eines Formel-1-Rennens gefehlt. Der Mann des Flutlicht-Rennens in Abu Dhabi war Lewis Hamilton."

SCHWEIZ

Blick: "Frühes Aus nach Reifen-Drama! Dadurch gehen Vettel zwei Schumacher-Rekorde (vorläufig) flöten" (SERVICE: Das Rennergebnis).

VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

Gulf News: "Vettels Griff nach Schumachers Rekord endet mit einem Plattfuß. Der Abend begann dramatisch, als der auf dem Yas Marina Circuit scheinbar unantastbare heiße Favorit rausflog. Der Hattrick in Abu Dhabi blieb ihm trotz eines perfekten Startes somit verwehrt."

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