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Felipe Massa fuhr in 1:35,340 Minuten die Trainingsbestzeit in Schanhai © getty

Ferrari und Mercedes dominieren das Training zum China-Grand-Prix. Weltmeister Sebastian Vettel hingegen bekommt einen Dämpfer.

Von Marc Ellerich

München/Schanghai - Weltmeister Sebastian Vettel hat beim Auftakt zum China-Grand-Prix (Highlights 14 Uhr und 19.15 Uhr im TV auf SPORT1, Qualifying, Sa. ab 7.45 Uhr im LIVE-TICKER) einen Dämpfer erhalten, Mercedes und Ferrari hingegen überzeugten mit starken Trainingseindrücken (DATENCENTER: Das Ergebnis).

Während Red-Bull-Pilot Vettel das Training auf dem Shanghai International Circuit lediglich als Zehnter abschloss und sich im Qualifying am Samstag und im dritten Rennen am Sonntag deutlich steigern muss, glänzte Ferrari-Pilot Felipe Massa am Freitag mit der Bestzeit.

Der Brasilianer fuhr seine schnellste Runde in 1:35,340 Minuten und war somit fast eineinhalb Sekunden schneller als Vettel (1:36,791 Min.)

Vettel unzufrieden

"Ich bin nicht zufrieden. Es lief nicht ganz rund, wir müssen uns steigern", sagte Vettel, blieb aber gelassen: "Wenn wir alles zusammenbekommen, dürfte es einen ordentlichen Schub geben."

Massas Teamkollege Fernando Alonso belegte den dritten Platz hinter Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. 1:35,755 Minuten bzw. 1:35,492 Minuten waren die Zeiten der beiden Piloten.

Starker Rosberg

Einen starken Eindruck auf dem 5,4 Kilometer langen Kurs hinterließ auch das Mercedes-Duo Nico Rosberg und Lewis Hamilton.

Besonders Vorjahressieger Rosberg überzeugte als Schnellster der ersten Session. (BERICHT: Das SPORT1-Powerranking)

Im zweiten Durchgang begann Rosberg frühzeitig mit der Rennabstimmung mit mehr Sprit an Bord und beendete die Session in 1:35,819 Minuten letztlich als Vierter.

Sutil Achter

Teamkollege Hamilton, der am Donnerstag eine allergische Reaktion erlitten hatte, beendete den Tag mit der Zeit von 1:36,496 Minuten als Siebter hinter seinem ehemaligen McLaren-Kollegen Jenson Button und Red Bulls zweitem Fahrer Mark Webber auf Platz fünf.

Force-India-Fahrer Adrian Sutil wurde Achter, Landsmann Nico Hülkenberg erlebte im Sauber als 17. einen enttäuschenden Wochenend-Start.

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