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Sebastian Vettel stand schon 38 Mal auf der Pole, in Bahrain startet er als Zweiter © getty

Mercedes bejubelt die Pole von Rosberg, traut aber dem Braten nicht. Vettel und Alonso sind zufrieden. Stimmen zur Bahrain-Quali.

München - Mercedes-Pilot Nico Rosberg freut sich über seine überraschende Pole-Position beim Bahrain-Grand-Prix (Highlights 23 Uhr im TV auf SPORT1; Rennen, So. ab 13.45 Uhr im LIVE-TICKER).

Für den Grand Prix ist er skeptisch, auch sein Teamchef macht sich keine Illusionen. (BERICHT: Pole! Rosberg vor Vettel und Alonso)

Weltmeister Sebastian Vettel gratuliert seinem Landsmann und geht zuversichtlich ins Rennen. (DATENCENTER: Das Ergebnis)

Auch Alonso rechnet sich was aus.

SPORT1 dokumentiert die Stimmen zum Qualifying.

Nico Rosberg (Mercedes, Platz 1): "Zum ersten Mal in dieser Saison ist alles perfekt gelaufen. Ein tolles Gefühl.

Die Pole-Position fühlt sich für mich wie ein Kick-Start an. Danke ans Team für das schnellste Auto heute. Das Rennen ist morgen eine ganz andere Geschichte, das wissen wir.

Es wird schwer, besonders wegen der Hinterreifen. Wir wissen dass andere stärker auf den Longruns waren. Aber vorne zu starten hilft."

Toto Wolff (Motorsportchef Mercedes): "Über eine Pole-Position muss man sich freuen. Aber ich frage mich: Kommt der Speed von uns? Wir dürfen uns keine Illusionen machen. Einige haben extrem fürs Rennen gearbeitet. Ich glaube nicht, dass wir von Lotus oder Red Bull gesehen haben, was auf einer schnellen Runde möglich ist. So naiv waren wir aber auch nicht."

Sebastian Vettel (Red Bull, Platz 2): "Ich bin nicht enttäuscht mit meiner Platzierung. Glückwunsch an Nico. Ich wusste nicht, wie viel ich zurücklag. Als man mir es gesagt hat, war klar, dass er selbst bei einer perfekten Runde von mir, heute unschlagbar war. Das war heute sein Tag.

Aber ich bin trotzdem glücklich. Wir konnten uns einige Reifen aufsparen, und morgen wird es wieder um den Reifenverschleiß gehen."

Fernando Alonso (Ferrari, Platz 3): "Normalerweise haben wir im Qualifying immer ordentlich zu kämpfen. Das war heute nicht so. Wir sind in der Lage, im Rennen mit den Führenden ums Podium zu kämpfen.

Als ich in der letzten Kurve gesehen habe, dass ich ein halbes Zehntel oder ein Zehntel langsamer bin, bin ich reingekommen, um eine Runde auf diesem Satz zu sparen."

Adrian Sutil (Force India, Platz 6): "Das Auto war heute nicht einfach zu fahren. Der Grip auf der Strecke hat es schwierig gemacht, die perfekte Runde hinzubekommen. Die letzte Runde hätte besser laufen können, aber trotzdem bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis, besonders, da ich ja auf den sechsten Platz vorrücken darf (durch die Strafversetzungen von Lewis Hamilton und Mark Webber, d. Red.). Die Strecke liegt uns, wir mögen warmes Wetter. Es sieht also gut für morgen aus."

Nico Hülkenberg (Sauber, Platz 14): "Es war von Anfang an klar, dass Q3 schwierig werden würde, allerdings hatte ich mir schon erhofft, nahe an den Top-Zehn zu starten. Im Training heute Morgen hatte sich das Auto um einiges besser angefühlt als gestern. Dann hat sich die Stärke und Richtung des Windes geändert, worauf unser Auto wohl sensibel reagiert hat. Es wird ein langes, schwieriges Rennen. Wir wissen, dass wir hier nicht die Schnellsten sind, aber wir werden kämpfen und alles geben."

Kimi Räikkönen (Lotus, Platz 8): "Wir waren nicht schnell genug. Das war unser Maximum. Wir brauchen mehr Grip. Das hier ist eine der Strecken, wo uns offenbar das Tempo fehlt."

Lewis Hamilton (Mercedes, strafversetzt von Platz 4 auf Platz 9): "Es war nicht einer meiner besten Tage, aber herzlichen Glückwunsch an Nico. Er hat großartige Arbeit geleistet.

Ich war heute nicht schnell genug und dann noch die Strafversetzung ? das wird morgen eine enorme Herausforderung. Die beste Chance, ein paar Plätze gutzumachen, ist nach dem Start."

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