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Ferrari-Pilot Alosno stand beim letzten Rennen in China noch ganz oben © getty

Alonso kündigt nach dem Problem-Rennen frustriert Revanche an. Vettel ist von sich selbst überrascht. Stimmen zum Bahrain-GP.

München - Für Fernando Alonso war der Große Preis von Bahrain bereits nach wenigen Runden eigentlich schon gelaufen (BERICHT: Vettel enteilt der Konkurrenz).

Der Heckflügel seines Ferraris F138 streikte. Zweimal musste der Spanier die Box für eine kleine Reparatur aufsuchen.

An einen Einsatz des DRS war im weiteren Rennverlauf nicht mehr zu denken, mehr als ein achter Platz war nicht drin (DATENCENTER: Das Ergebnis). Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der Vizeweltmeister nach dem Rennen.

Während Alonso sein Pech bedauert, bejubeln Sebastian Vettel und Red Bull "ein Rennen wie aus dem Buch" (706789DIASHOW: Die Bilder des Rennens).

SPORT1 hat die Stimmen zum Großen Preis von Bahrain zusammengefasst.

Sebastian Vettel (Red Bull, Platz 1): "Ein phantastisches Wochenende! Das Rennen ist ohne Fehler und ohne Probleme von Anfang bis Ende über die Bühne gegangen. Der Speed war phänomenal, ich musste nur auf die Reifen achten. Das Auto hat alles gemacht, was ich wollte. Wir konnten immer zulegen. Teilweise waren wir eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes. Ich war ziemlich dominant - das habe ich mit Sicherheit nicht erwartet."

Christian Horner (Red Bull, Teamchef): "Ein phantastisches Rennen wie aus dem Buch. Sebastian hat das Geschehen kontrolliert und die Reifen prima behandelt. Es scheint fast, als hätte er einen sechsten Sinn dafür. Sebastian hat das Rennen einfach beherrscht."

Kimi Räikkönen (Lotus, Platz 2): "Der Startplatz war ja nicht wirklich ideal. Aber danach habe ich das Potenzial des Autos nutzen und Druck machen können, da war alles in Ordnung. Wir hatten uns eine Zweistopp-Strategie zurechtgelegt und die hat ja ganz gut geklappt."

Romain Grosjean (Lotus, Platz 3): "Es war ein hartes Rennen, ein paar schöne Kämpfe auf der Strecke - aber deshalb betreiben wir ja Motorsport, das macht Spaß. Ich freue mich sehr über das Podium. Ich hoffe, wir bleiben so konstant."

Lewis Hamilton (Mercedes, Platz 5): "Es war Schadensbegrenzung und fühlt sich fast wie ein Rennsieg an. Ich weiß gar nicht, wie groß unser Problem wirklich ist. Da war irgendwas, an dem wir arbeiten müssen. Nicos Auto war anders als meines."

Fernando Alonso (Ferrari, Platz 8): "Wir hatten in vier Rennen zweimal großes Pech. Aber das Glück wird sich wenden und dann werden wir unsere Chance nutzen. Das Rennen war sehr, sehr kompliziert. Ich hatte ohne DRS nicht wirklich eine Chance."

Stefano Domenicali (Ferrari, Teamchef): "Wir hatten wirklich Pech. Wir wissen noch nicht, was mit Fernandos Heckflügel passiert ist. Wenn man seinen Speed ohne DRS sieht - Minimum wäre das Podium drin gewesen. Es war schon ein sehr frustrierender Tag."

Nico Rosberg (Mercedes, Platz 9): "Es war kein schöner Tag. Der Sport kann so krass sein. So schön wie es gestern war, so schlimm ist es jetzt. Unglaublich! Im Qualifying so schnell und im Rennen so katastrophal zu sein. Wir müssen analysieren, was wir falsch machen."

Nico Hülkenberg (Sauber, Platz 12): "Dieses Wochenende war frustrierend. Es war von Anfang an klar, dass wir zu langsam sind und dass es schwierig werden würde. Der Speed ist nicht da, wir überfordern die Hinterreifen. Es hat einfach nicht gepasst. Es hat sich dieses Wochenende ganz klar abgezeichnet, dass wir für Barcelona neue Teile brauchen und mehr Speed finden müssen, um weiter um Punkte zu kämpfen."

Adrian Sutil (Force India, Platz 13): "Drei Mal null Punkte ist natürlich sehr bitter. So darf es nicht weitergehen. Es muss besser werden. Massa hat mich am vorderen Rad berührt, was einen Reifenschaden bedeutet hat. Rennunfälle wie dieser können passieren. Dafür war Platz 13 echt gut."

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