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Lewis Hamilton (r.) und Nico Rosberg (l.) sind Teamkollegen bei Mercedes. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Qualifyings in Montral © getty

Sebastian Vettel freut sich über ein reibungloses Qualifying in Kanada, Nico Robserg über den großen Vorsprung vor den Rivalen.

Montreal - Für Sebastian Vettel war Platz drei im Qualifying von Montreal (Bericht) ein kleiner Befreiungsschlag nach den vielen Defekten an seinem RB10 in den letzten Rennen. Dementsprechend erleichtert kommentierte er auch das Ergebnis.

Die Mercedes-Fahrer konnte er aber auch im Zeittraining zum Kanada-GP nicht gefährden.

Nico Rosberg belohnt sich für eine fehlerfreie Vorstellung mit seiner dritten Pole-Position in dieser Saison, es war die siebte für das Team im siebten Qualifying 2014. Besonders der immer noch große Vorsprung vor der Konkurrenz begeistert den Mercedes-Piloten.

Lewis Hamilton, der sich mit Platz zwei benügen musste, verspricht für das Rennen einen engen Kampf (DATENCENTER: Ergebnis des Qualifiyings) und nimmt dabei sein Team in die Pflicht: "Wir müssen an der Strategie arbeiten. Wir haben da zuletzt konstruktiv diskutiert."

SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying in Montreal zusammen:

Nico Rosberg (Mercedes, Startplatz 1):

"Ich kenne Lewis' Bilanz auf dieser Strecke hier nicht auswendig, aber er war hier immer sehr stark. Umso glücklicher bin ich, dass es bei mir geklappt hat. Es war bisher ein fantastisches Wochenende, ich bin immer stärker geworden, das Auto immer besser. Es ist richtig klasse, dass wir eine halbe Sekunde Vorsprung haben. Es freut mich sehr, dass wir unseren Vorsprung beibehalten konnten. Nun gilt es, das Beste daraus machen. Ich rechne mit einem Zweikampf zwischen uns beiden."

Lewis Hamilton (Mercedes, Startplatz 2):

"Ich habe heute eigentlich keinen Fehler gemacht, Nico ist einfach super gefahren. Glückwunsch an ihn! Für mich war es einfach nicht die beste Qualifyingsession, so etwas gibt es. Manchmal läuft es besser, manchmal schlechter. Insgesamt war es eine tolle Performance des Teams und dass wir wieder die Startpositionen eins und zwei haben ist toll. Ich rechne mit einem engen Kampf. Wir müssen an der Strategie arbeiten. Wir haben da zuletzt konstruktiv diskutiert."

Sebastian Vettel (Red Bull, Startplatz 3):

"Heute hat alles geklappt und wir hatten zur Abwechslung einmal kein Problem mit dem Auto. Generell liegt mir das Auto aber noch nicht ganz so, wie ich es gerne hätte. Insgesamt ist es ganz klar ein gutes Ergebnis für uns. Es ist ziemlich knapp mit den Jungs hinter uns und leider fehlt eine halbe Sekunde nach vorne. Die Mercedes sind ein bisschen weiter weg, aber morgen kann alles passieren. Regen ist keiner gemeldet, aber ich glaube, dass wir im Renntrimm etwas besser zurechtkommen. Ich will an den Mercedes dran bleiben, um im Windschatten zu sein und dann schauen, was ich machen kann. Wenn wir die Chance haben, sie zu attackieren, sollten wir es versuchen."

Valtteri Bottas (Williams, Startplatz 4):

"Wir müssen mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Es war wirklich wahnsinnig eng. Auf meinem letzten Run hatte ich Verkehr, was mich die Chance kostete, meine Zeit zu verbessern. Zum Glück war ich auf meinem ersten Run im Q3 schon eine gute Rundenzeit gefahren. Wir haben Fortschritte erzielt und ich weiß, dass wir Red Bull hier herausfordern können."

Fernando Alonso (Ferrari, Startplatz 7):

"Das ist der Trend dieser Saison. Wie es schon oft passiert ist, waren wir am Freitag vorne dabei, am Samstag bekommen wir dagegen Probleme. Die anderen Autos sind schneller als wir und sie waren während des gesamten Qualifyings schneller als wir. Es ist nicht so, als wären sie plötzlich in Q3 da gewesen. Das neue Paket hat vernünftig funktioniert. Ich kann das Auto besser spüren. Ich weiß, dass in den kommenden Rennen noch weitere Neuerungen kommen, die uns hoffentlich in eine bessere Position bringen."

Nico Hülkenberg (Force India, Startplatz 11):

"Es lief eigentlich ganz gut. Platz elf war das Höchste der Gefühle, denn wir haben am ganzen Wochenende nicht so gut ausgesehen. Aber mit Platz elf ist noch nichts verloren, Punkte sind möglich. Das Auto fühlt sich nicht schrecklich an, andere waren nur schneller. Es können hier immer Fehler passieren. Einige Fahrer verlieren den Kopf - warum weiß ich nicht. Es passiert hier immer etwas."

Adrian Sutil (Sauber, Startplatz 16):

"Es war ein kleiner Erfolg, obwohl die Leistungsfähigkeit sich insgesamt nicht verbessert hat. Wir brauchen mehr Anpressdruck und haben im Moment in fast jedem Bereich Defizite. Es war schwierig, das Auto mit dem Gaspedal zu kontrollieren, da es sehr nervös ist."

Toto Wolff (Mercedes-Teamchef):

"Das Duell ist so intensiv. Die beiden versuchen nicht nur, sich zu übertrumpfen, sondern auch voneinander zu lernen. Sie treiben sich gegenseitig an und haben sich während jedes Qualifying-Abschnitts die Ausdrucke ihrer jeweiligen Runden angesehen und die Daten verglichen, um jeden noch so kleinen Vorteil herauszuarbeiten. Nico auf der Pole-Position hat bei der Strategie die freie Wahl, was für Lewis natürlich ein kleiner Nachteil ist. Die alternative Strategie ist hier nicht sehr gut, also gibt es praktisch nur eine."

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