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Nico Rosberg hat nach sieben Grand Prix 22 Punkte Vorsprung auf Hamilton © getty

Nico Rosberg posiert niedlich, Lewis Hamilton erlangt ein Macht-Tattoo und knipst Kinostars. Er weiß nun, was bei Mercedes zählt.

Spielberg - Nico Rosberg mit Kätzchen, Lewis Hamilton mit Samuel L. Jackson: Die beiden Mercedes-Stars haben vor der nächsten Episode im "Krieg der Sterne" um die WM-Krone in diesen Tagen einen interessanten Blick in ihr Inneres gegeben.

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Frustabbau beim Tätowierer

Nach dem Ende der Silberpfeil-Siegesserie in Montreal, verursacht durch technische Probleme am bis dato so schnellen und zuverlässigen F1 W05 Hybrid, musste vor allem der ausgefallene Ex-Weltmeister Hamilton erst mal tief durchatmen.

"Es ist frustrierend, wenn man es nicht selbst in der Hand hat", sagte der Engländer vor dem achten Saisonrennen am kommenden Wochenende im österreichischen Spielberg (Freies Training, Fr. ab 16 Uhr im LIVE-TICKER, Highlights ab 17.30 Uhr im TV auf SPORT1).

Selbst in der Hand hat Hamilton dagegen seine Freizeitgestaltung. Zunächst einmal war ein neues Tattoo fällig.

Selfies auf einer Gala

"Powerful beyond measure" steht nun unterhalb seiner Schlüsselbeinregion: "unermesslich machtvoll". Dazu gab es einen Kompass mitten auf die Brust, der 29-Jährige ist also eingenordet.

Nach einem Trip zum Motorrad-Grand-Prix nach Barcelona, bei dem Zweiradfreund Hamilton mächtig die Reifen qualmen ließ, mischte er sich in London unter die illustre Gästeschar einer Gala und machte ein paar Selfies. Hier gibt es Tickets für die Formel 1

Neben Niki-Lauda-Darsteller Daniel Brühl posierte auch Samuel L. Jackson, der coole Killer aus dem Kultstreifen "Pulp Fiction", zusammen mit Hamilton.

Rosbergs Kritiker verstummen

Und Rosberg? Der freute sich über einen neu entdeckten Kletterfelsen und schöne Momente mit seinem roten Kater. (DATENCENTER: WM-Stand Fahrer)

Das Bild mit The Rockster hätte noch vor ein paar Wochen allen Kritikern in die Karten gespielt, die dem "netten Herrn Rosberg" den für einen Champion nötigen Killerinstikt abgesprochen hatten.

Doch nachdem der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg in seiner Heimat Monaco erstmals die Krallen gezeigt und Hamilton eiskalt ausgekontert hatte und anschließend in Montreal seinen angeschlagenen Silberpfeil im Gegensatz zum Teamkollegen als Zweiter in die Punkte steuerte, sind die Zweifler verstummt.

Hamilton stellt Team übers Ego

Ruhe soll auch im zwischenzeitlich schwierigen persönlichen Verhältnis der beiden ehemaligen Kart-Kumpels einkehren.

"Ich habe Nico angerufen, wir haben über Monaco gesprochen und diese Situation bereinigt", sagte Hamilton der "Sport Bild": "Vor allem war es uns beiden wichtig, dem Team zu zeigen, dass wir weiter gut zusammenarbeiten werden."

Hamilton lobte zudem die Mercedes-Teamleitung, die "managt das sehr gut. Man muss vielleicht wissen: Ihr oberstes Ziel ist der Konstrukteurs-Titel. Der bringt das Geld. Das Team ist also die Nummer eins."

Erst danach "kommen Nico und ich und unsere persönliche Schlacht". Vielleicht gab's dafür ja ein paar Tipps von Jackson, der bekanntlich auch über persönliche "Star Wars"-Erfahrungen verfügt.

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