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Felipe Massa (m.) freut sich über seine erste Pole nach sechs Jahren. Die Bilder des Qualifyings ZUM DURCHKLICKEN © getty

Felipe Massa freut sich über seine sensationelle Auferstehung im Spielberg-Qualifying. Nico Rosberg glaubt dennoch an einen Sieg.

Spielberg - Nach dem Aus in Montreal und der anschließenden Kritik, meldet sich Felipe Massa mit der Pole Position beim Qualifying in Spielberg eindrucksvoll zurück (Bericht).

Sechs Jahre nach seinem letzten Coup beim Heim-Rennen in Brasilien, geht der 33-Jährige wieder von Startplatz eins ins Rennen und bricht damit die Mercedes-Dominanz.

Für Mercedes verläuft das Zeittraining zwar nicht nach Wunsch, aber zumindest Nico Rosberg kann mit Platz drei gut leben (DATENCENTER: Ergebnis des Qualifiyings). Der WM-Leader ist überzeugt, dass er sich die beiden Williams-Piloten im Rennen schnappt.

"Viel mehr war nicht drin"

Bei Red Bull kehrt nach Daniel Ricciardos Sieg und Platz drei durch Sebastian Vettel in Montreal wieder Ernüchterung ein.

Für den Weltmeister kommt das Aus im Q2 aber nicht einmal überraschend: "Viel mehr war nicht drin. Wir kommen dieses Wochenende nicht so gut zurecht wie an den Wochenenden zuvor und tun uns auf eine Runde schwer."

SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying in Spielberg zusammen:

Felipe Massa (Williams, Startplatz 1):

"Ich bin so glücklich über das, was hier heute passiert ist ? für mich, fürs Team. Es ist lange her, dass ich meine letzte Pole geholt habe ? das war in Brasilien 2008. Wir müssen uns jetzt auf das Rennen morgen konzentrieren, es ist sicherlich ein schwieriges Rennen für uns. Aber hier als Pole-Mann zu sitzen ist toll. Man will vorne sein, hier will man sitzen. Nach einer langen Zeit, in der ich hier nicht sitzen durfte, bin ich nun wieder zurück und hoffe, dass ich in Zukunft öfter hier sitze - nicht nur im Qualifying.

Valtteri Bottas (Williams, Startplatz 2):

"Platz zwei ist ein toller Erfolg. Herzlichen Glückwunsch an Felipe. Ich bin auch zufrieden. Es ist toll für das Team. Jetzt ernten wir die Früchte der harten Arbeit betonte er. Es wird nicht leicht sein, Mercedes in Schach zu halten und es gibt ja auch noch Red Bull und Ferrari. Es ist ein toller Tag, aber wir müssen die Konzentration jetzt halten." Hier gibt es Tickets für die Formel 1

Nico Rosberg (Mercedes, Startplatz 3):

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"Am Ende hat es leider nicht mehr geklappt mit einer weiteren Runde, weil mein Teamkollege sich gedreht hat. Daher musste ich vom Gas, die Zeit war dahin. Aber Platz drei ist okay. Ich habe ein gutes Auto für das Rennen morgen. Da ist alles drin, ich werde alles geben. Das war ein guter Job von Williams heute, Gratulation. Aber ich denke, dass ich im Rennen schneller bin als die Jungs hier und sie noch schnappe. Hier kann man gut überholen - ich denke, da geht was. Ich freue mich auf das Rennen."

Fernando Alonso (Ferrari, Startplatz 4)

"Es war definitiv kein normales Qualifying. Wir haben von den nicht ganz normalen Verhältnissen profitiert. Es ist zum Beispiel nicht normal, dass Hamilton hinter uns ist. Wir müssen stolz über die Position sein. Die neuen Teile, die wir mit nach Kanada gebracht haben und auch hierher, scheinen zu funktionieren. Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Aber wir wissen auch, dass wir noch immer einen langen Weg vor uns haben."

Daniel Ricciardo (Red Bull, Startplatz 5):

"Wir hätten gerne beide Autos weiter vorne gehabt. Aber wir waren von der Pace her nicht so schnell wie wir es für das Wochenende erwartet hatten. Die anderen waren einfach schneller. Wir müssen mehr Pace für die Longruns morgen finden. Morgen läuft es vielleicht besser für uns. Fernando ist vorne, mit dem kann ich mir ein schönes Rennen liefern. Mal gucken, ob Platz drei drin ist."

Lewis Hamilton (Mercedes, Startplatz 9):

"Das war mein Fehler heute. Ich habe das nicht richtig hinbekommen. Wir müssen mal schauen, wie das morgen wird. Vielleicht geht was auf den langen Geraden. Keine Ahnung, wie die Longruns der Williams sind - ich habe mir das noch nicht angeschaut. Das war aber ein super Job von Felipe heute, Gratulation."

Nico Hülkenberg (Force India, Startplatz 10):

"Meine Enttäuschung hält sich in Grenzen. Ich muss mir das mit der weißen Linie mal angucken. Aus dem Auto hat man natürlich eine andere Sicht als von außen mit den Kameras.

Es geht hier um Nuancen. Irgendjemand ist in Kurve sechs oder sieben abgeflogen ? ich glaube ein Williams. Der hat Dreck auf die Strecke gebracht, den ich dann auf den Reifen hatte. Daher war Kurve 8 nicht so einfach. Ich denke aber, dass wir im Rennen um Punkte kämpfen können."

Sebastian Vettel (Red Bull, Startplatz 12):

"Viel mehr war nicht drin. Ich hatte zwei Runden, die waren ungefähr gleich schnell, also beide zu langsam. Wir dachten, wir könnten im Vergleich zu gestern einen Schritt nach vorne machen, aber der blieb aus. Wir kommen dieses Wochenende nicht so gut zurecht wie an den Wochenenden zuvor und tun uns auf eine Runde schwer. Ricciardo scheint da besser zurecht zu kommen. Mit Blick auf das Rennen ist es immer schwer, wenn man hinten drin startet. Aber es ist ein langes Rennen. Es kann immer viel passieren."

Adrian Sutil (Sauber/, Startplatz 17):

"Die erste Zeit hätte für Q2 gereicht, ich war voll am Limit, bin dann aber ein paar Zentimeter zu weit nach draußen gekommen. Ich habe dann die zweite Runde direkt nachgelegt, war aber ein paar Zehntel zu langsam. Aber man muss im Qualifying immer 100 Prozent geben, sonst kommt man nicht mehr in Q2. Die Abstände sind so knapp. Wir haben Nachholbedarf, vor allem im Rennen. Aber wir machen kleine Schritte. Nur muss jetzt natürlich auch irgendwann der große Schritt kommen."

Claire Williams (Stellvertretende Teamchefin Williams)

"Ich bin so glücklich für alle im Team hier und auch in Grove. Sie verdienen das. Vor allem Felipe. Er hatte in den letzten Rennen so viel Pech. Jetzt hoffe ich, dass wir für morgen eine gute Strategie ausarbeiten können. Ich bin so stolz auf jeden einzelnen Mitarbeiter dieses Teams. Das Wichtigste für uns ist, viele Punkte mitzunehmen, denn die Gelegenheit dazu haben wir uns in Kanada durch die Lappen gehen lassen. Diese Chance müssen wir nutzen."

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