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Sebastian Vettel im Kampf mit Fernando Alonso. Die Bilder des Rennens ZUM DURCHKLICKEN © twitter

Alonso und Vettel zeigen sich nach ihrem beinharten Duell in Silverstone versöhnlich. Hamilton dankt den Fans. Stimmen.

Silverstone - Sebastian Vettel liefert sich beim Grand Prix von Großbritannien (Bericht) einen packenden Fight mit Fernando Alonso.

Am Ende setzt sich der Weltmeister durch und rast als Fünfter über die Ziellinie. Danach fallen zwischen den beiden Rivalen auch versöhnliche Worte. Vettel ärgert sich dennoch über die Strategie, die ihm einen besseren Platz gekostet hat.

Rosberg versucht alles

Der Sieg führte wieder einmal nur über Mercedes (DATENCENTER: Ergebnis des Rennens). Ein nach dem Rennen überglücklicher Lewis Hamilton profitiert dabei vom Ausfall von Nico Rosberg.

Der WM-Leader merkt dagegen früh, dass er Probleme mit dem Getriebe hat. Doch seine Versuche, den Mercedes irgendwie ins Ziel zu retten, scheitert.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Silverstone zusammen:

Lewis Hamilton (Mercedes, Platz 1):

"Ich könnte nicht glücklicher sein. So wie es heute gelaufen ist, das habe ich auch den Fans zu verdanken. Nico hat am Anfang eine gute Lücke rausfahren können, aber nach dem Reifenwechsel bin ich dann gut rangekommen. Man sieht es natürlich nie gerne, wenn der Teamkollege zurück fällt. Man will immer einen Doppelsieg. Aber letztendlich zählt mein Ergebnis. Das Wochenende hat gezeigt, dass man nie aufgeben darf. Die Unterstützung der Fans hat mich wirklich nach vorne getragen."

Valtteri Bottas (Williams, Platz 2):

"Es war heute ein echtes Vergnügen, das Auto zu fahren. Wir haben als Team das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Für Felipe tut es mir sehr leid, dass er bei seinem 200. Grand Prix nicht angekommen ist. Wir hoffen, dass wir den Abstand zu Mercedes in den nächsten Rennen weiter verkürzen können."

Daniel Ricciardo (Red Bull, Platz 3):

"Heute ist es für mich deutlich besser gelaufen als gestern im Qualifying. Ich bin sehr froh, dass ich wieder auf dem Podium stehe. Am Ende wurde es noch mal sehr knapp gegen Button, aber ich konnte mich zum Glück durchsetzen."

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Jenson Button (McLaren, Platz 4)

"Ich bin im gesamten Rennen voll auf Angriff gefahren, aber ganz besonders in den letzten 20 Runden. Ich konnte die Zuschauer regelrecht spüren. Ein Brite führte das Rennen an und einer kämpfte um Platz drei. Das war ziemlich beeindruckend. Ich glaube, dass ich 0,8 Sekunden hinter Ricciardo über die Linie kam. Wenn ich in der nächsten Runde dann DRS gehabt hätte, dann wäre es wohl einfach gewesen."

Sebastian Vettel (Red Bull, Platz 5)

"Man weiß, dass Fernando manchmal ein bisschen zu hart ist. Zwei Mal hätte er mich fast von der Strecke geschoben. Am Ende hab ich es noch mit der Brechstange geschafft, an ihm vorbeizukommen. Das war zwar hart, aber uns fehlt eben der Top-Speed. Ich habe die ganze Zeit im Auto gelacht, als ich aufgefordert wurde, die Strecke nicht zu verlassen. Vielleicht hat der Ferrari HD-Rückspiegel, die müssen umwerfend gut sein. Wir respektieren uns, und das zählt am Ende auch. Es war ein spannendes Duell. Schade, heute wäre das Podium drin gewesen. Die Zweistopp-Strategie war falsch."

Fernando Alonso (Ferrari, Platz 6)

"Die Streckenlimits sind halt da, und da gab es zwei, drei Warnungen im Rennen. Ich sah dann im Rückspiegel, dass Vettel dauernd draussen war, da habe ich dann gesagt, die Regeln müssen für alle gelten. Im Eifer des Gefechts wird es natürlich immer hitzig, aber am Ende war es ein gutes Duell und wir beide hatten unseren Spaß."

Adrian Sutil (Sauber, Platz 13)

"Wir sind von 13 gestartet und auch 13. geworden, also sind wir dort angekommen, wo wir losgefahren sind. Ich kann nicht viel mehr sagen."

Nico Rosberg (Mercedes, ausgeschieden):

"Ich habe schon relativ früh gemerkt, dass ich heute Probleme mit dem Getriebe habe. Deshalb habe ich immer wieder an die Box gefunkt, um es irgendwie in den Griff zu bekommen. Irgendwann wurden die Probleme dann immer schlimmer und es ging nicht mehr. Ich wollte das Rennen einfach nur beenden und vielleicht noch ein paar Punkte mitnehmen, aber auch das hat leider nicht geklappt. Mein Renn-Speed war gut, deshalb ist es schade, dass ich nicht angekommen bin."

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportdirektor):

"Für die Fans sind es heute keine Mixed-Emotions, sondern sie können sich über den Heimsieg von Lewis freuen. Heute war es eben mal umgekehrt, und Nico ist mit Problemen ausgefallen. Trotzdem darf uns so etwas nicht passieren. Nico hätte den Sieg ganz sicher auch verdient gehabt. Bei unserem Heimspiel in Deutschland wollen wir natürlich alles rausholen. Es werden auch noch einige kleine Updates kommen."

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