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Sebastian Vettel gewann im Vorjahr im Toro Rosso den Italien-GP in Monza © getty

Der Deutsche zeigt bei der Qualifikation für den China-Grand-Prix Nerven wie Drahtseile. Mit nur einer Runde fährt er Bestzeit.

München/Schanghai - Sebastian Vettel hat im Qualifying zum Großen Preis von China (Rennen, So., 8.45 Uhr LIVE) erstaunliche Nervenstärke bewiesen.

Nach Technik-Problemen im dritten Freien Training am Vormittag setzte er in der Zeitenjagd mit nur einem Versuch am Nachmittag in 1:36,184 Minuten die Bestzeit.

Für den Red-Bull-Piloten aus Heppenheim ist es die zweite Pole Position seiner Karriere (DATENCENTER: Ergebnis Qualifying).

"Ich bin super happy", jubelte Vettel: "Unglaublich, dass wir die Pole geschafft haben. Die Jungs von meinem Team haben die Nacht durchgearbeitet, dafür danke ich ihnen."

Alonso Zweiter

Hinter Vettel fuhr überraschend der spanische Doppel-Weltmeister Fernando Alonso im Renault auf Platz zwei (1:36,381 Min.).

Dritter wurde Vettels Teamkollege, der Australier Mark Webber (1:36,466 Min.).

Brawn GP geschlagen

Erstmals in dieser Saison musste sich der Pole-Setter der ersten beiden Saisonrennen, der Brite Jenson Button im Brawn GP, geschlagen geben.

Er fuhr die fünftschnellste Zeit hinter seinem Teamkollegen Rubens Barrichello.

Als Siebter geht Nico Rosberg im Williams ins Rennen am Sonntag (Keke Rosberg im INTERVIEW). Am Vormittag hatte der Deutsche noch die Bestzeit im dritten Freien Training (DATENCENTER: Der WM-Stand) gefahren.

Hamilton verbessert

Deutlich verbessert zeigte sich der McLaren-Mercedes von Weltmeister Lewis Hamilton. Der Brite fuhr die neuntbeste Zeit. Einen Platz vor ihm startet Ferrari-Pilot und Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen.

Die Platzierungen der übrigen deutschen Piloten: Nick Heidfeld (BMW-Sauber) geht als Elfter in den China-GP. Timo Glock fuhr im Toyota auf Platz 14, wird aber wegen eines Getriebewechsels um fünf Plätze nach hinten in die letzte Startreihe versetzt.

Adrian Sutil gewann zwar das teaminterne Duell gegen seinen Force-India-Kollegen Giancarlo Fisichella, musste sich aber mit Platz 18 begnügen.

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