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Nico Rosberg liegt derzeit mit 3,5 Punkten auf Platz elf in der WM © getty

Der Williams-Pilot fährt im zweiten Training zum Großen Preis von Bahrain die Bestzeit. Auch Sebastian Vettel fährt stark.

München/Bahrain - Trainings-Weltmeister Nico Rosberg mit seiner Bestzeit und China-Sieger Sebastian Vettel als lockerer Vierter wecken deutsche Sieghoffnungen in Bahrain (Qualifying, Sa., 13 Uhr ) .

In der sengenden Sonne bei 36 Grad war wieder einmal Nico Rosberg im Williams-Toyota in 1:33,339 Minuten ganz vorn - allerdings will der Trainings-Weltmeister diesmal auch im Rennen endlich um den Sieg mitfahren.

"Ich liebe diese Strecke"

"Wir sind noch ein bisschen weiter vorne als sonst. Wir haben ein gutes Auto, ich liebe diese Strecke", sagte Rosberg, der bislang einen sechsten Platz als bestes Saisonresultat zu Buche stehen hat: "Früher oder später wird es auch im Rennen klappen. Wir können hier ein tolles Resultat einfahren - ein Podest wäre natürlich ein Traum."

Platz zwei im Training belegte der Spanier Fernando Alonso im Renault in 1:33,530 Minuten vor dem Italiener Jarno Trulli im Toyota (1:33,616).

Der nach dem zweiten Triumph seiner Karriere von Mercedes und Ferrari umworbene Vettel war als Vierter in 1:33,661 Minuten in Schlagdistanz zu den Besten. "Keine Frage, wir wollen hier gewinnen. Auch wenn es am Sonntag nicht regnen sollte", sagte "Regenkönig" Vettel grinsend.

Sandsturm in Bahrain?

Allerdings könnte es diesmal nach Vorhersagen lokaler Wetterexperten einen Sandsturm geben.

Die richtigen Bedingungen für Vettel? Er hat in der WM-Wertung als Dritter elf Punkte Rückstand auf den im Training nur sechstplatzierten WM-Spitzenreiter Jenson Button (Großbritannien).

Vettel glaubt jedoch an ein Täuschungsmanöver von Brawn: "Die sind mit mehr Benzin gefahren. Ich denke, sie könnten hier das schnellste Auto haben."

Sutil Siebter

Adrian Sutil (Gräfelfing) belegte im Force-India-Mercedes mit neuem Diffusor in 1:33,763 Minuten einen starken siebten Platz eine Tausendstelsekunde vor Timo Glock (Wersau) im Toyota.

BMW-Fahrer Nick Heidfeld (Mönchengladbach), im ersten Trainingsdurchgang noch Zweitschnellster, fuhr im zweiten Abschnitt auf Rang 18.

Schwache Ferrari

Die nach dem schwächsten Saisonstart seit 1981 in die Krise geratenen Team-Weltmeister von Ferrari landeten durch Felipe Massa (Brasilien) und Kimi Räikkönen (Finnland) auf den Plätzen 16 und 18.

Allerdings träumen die Ferraristi schon von einem Dream-Team mit Alonso (angeblicher Vorvertrag ab 2010) und Vettel, der ab 2011 bei den Roten in die Fußstapfen des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher treten könnte.

Der am Vormittag noch zur Bestzeit gefahrene Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) belegte auf dem Wüstenkurs Platz elf - ein Hoffnungsfunken für die angeschlagenen Silberpfeile auf der Strecke.

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