Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher war mit dem Comeback seines Bruders Michael in der Königsklasse zufrieden.

"Er hat das beste aus dem Paket rausgeholt. Für Michael war es wichtig, ein fehlerfreies Rennen zu fahren, in den Rhythmus reinzukommen", sagte "Schumi II" im "ARD-Morgenmagazin" über den sechsten Platz des Rekordweltmeisters im ersten Rennen nach 1239 Tagen.

Ralf Schumacher, seit zwei Jahren für Mercedes in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft unterwegs, hatte beim Debüt seines Bruders im Formel-1-Team der Stuttgarter in Bahrain genau hingeschaut und eine positive Entwicklung gesehen. "Er hat sich im Rennen gesteigert, denn am Anfang waren die Zeitabstände zum Teamkollegen größer", sagte der 34-Jährige, der von 1997 bis 2007 insgesamt 180 Rennen in der Formel 1 fuhr und dabei sechs Siege feierte.

Das neue Silberpfeil-Team, der erste Mercedes-Rennstall nach 55 Jahren, müsse jetzt dringend nach den Ursachen suchen, "warum der Rückstand im Rennen zu Red Bull und Ferrari größer war als erwartet", meinte Ralf Schumacher: "Die beiden Fahrer müssen dieses Problem mit dem Team in den Griff bekommen. Ein Teil des Problems erübrigt sich allerdings von selbst, denn die nächste Strecke wird den Reifen sicher mehr entgegenkommen."

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