Sebastian Vettel hat sich die Pole-Position für den Großen Preis von Japan gesichert.

Der Red-Bull-Pilot verwies am ungewohnten Sonntagmorgen in Suzuka seinen in der WM-Wertung führenden Teamkollegen Mark Webber um 68 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz und hat damit beste Chancen, seinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Für die drei übrigen Titelrivalen lief es dagegen nicht so gut. Ferrari-Pilot Fernando Alonso startet hinter dem Polen Robert Kubica im Renault lediglich von Platz vier, direkt hinter ihm steht Titelverteidiger Jenson Button im McLaren-Mercedes.

Dessen Teamkollege Lewis Hamilton muss sogar von Position acht ins Rennen gehen, weil er nach der drittbesten Zeit in der Qualifikation wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels fünf Startplätze zurückgesetzt wurde.

Erst zum zweiten Mal in der Formel-1-Geschichte wurde eine Qualifikation am Sonntagmorgen vor dem Rennen ausgetragen. Am Samstag war die Zeitenjagd wegen Dauerregens ausgefallen.

Zweitbester der sieben deutschen Fahrer war Mercedes-Pilot Nico Rosberg auf Rang sechs. Sein Teamkollege Schumacher steht unmittelbar hinter Nico Hülkenberg im Williams auf Platz zehn.

Nick Heidfeld im Sauber-Ferrari holte Startplatz 11 und lag damit drei Plätze vor seinem japanischen Teamkollegen Kamui Kobayashi, den Sprung in die letzte Qualifikationsrunde der besten Zehn verdarb ihm erst in letzter Sekunde Schumacher um 14 Tausendstelsekunden.

Adrian Sutil musste sich im Force-India-Mercedes mit Position 15 zufrieden geben, deutsches Schlusslicht war Timo Glock im Virgin auf Platz 22.

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