Nach dem Chaos vor dem Premieren-Rennen in Südkorea will der Automobil-Weltverband FIA ein Schlupfloch in seinen Paragrafen schließen. Im Artikel, der heute schon die Streckenabnahme 90 Tage vor dem Rennen vorsieht, soll bei einer Sitzung im November das Wort "soll" durch den Begriff "muss" ersetzt werden.

Damit sollen Situationen wie in Korea vermieden werden. Der neue Kurs in Yeongam wurde erst vor zwei Wochen fertiggestellt und abgenommen, im Umfeld der Strecke war am Wochenende vieles noch nicht zu Ende gebaut. Die Strecke fand bei den Fahrern am ersten Trainingstag allerdings große Zustimmung.

"Normalerweise haben wir 90 Tage vor einem Rennen einen Check, aber langsam kommen wir davon ab. Das ist ziemlich gefährlich", hatte Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone zuletzt gesagt.

Die zukünftige Regelung, nach der keine Ausnahmen mehr möglich sind, soll nach Angaben des Präsidenten des FIA-Senats, Nick Craw, "die Interessen aller Beteiligten besser schützen anstatt gegen das Event zu wettern und zu sagen, dass alles falsch gemacht wurde".

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