Geht es nach Melbournes Bürgermeister Robert Doyle, wird es im kommenden Jahr keinen Australien-Grand-Prix mehr geben.

Das Rennen im Albert Park kostet die Stadt jährlich viele Millionen Dollar. Auch Ron Walker, Chef der Australian Grand Prix Corporation, sagte der "Herald Sun": "Eigentlich haben wir den Grand Prix bis 2015 sicher. Es sei denn, die Regierung entschließt sich tatsächlich zu Gesprächen über eine vorzeitige Auflösung des Vertrages mit Bernie Ecclestone."

"Es gibt jede Menge Schauplätze, die unser Rennen nur allzu gerne hätten - beispielsweise Russland oder auch Warschau in Polen. Katar, Dubai und Kuwait wollen ebenfalls einen Grand Prix und ich weiß genau, dass man bereits in New York über einen Rennen auf Staten Island verhandelt", so Walker weiter.

Formel-1-Boss Ecclestone rieb sich angesichts einer möglichen lukrativen vorzeitigen Vertragsauflösung schon die Hände: "Wenn er (Doyle, d. Red.) nicht glücklich mit dem Event in Australien ist und den Vertrag beenden will, wären wir glücklich mit ihm darüber zu reden."

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