Wird der Saisonstart der Formel 1 in Bahrain vom Aufruhr in der arabischen Welt gestört oder sogar verhindert?

Der Protest gegen die autoritären Regierungen in der Region hat nun auch den Golfstaat erfasst: Seit Beginn dieser Woche kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Oppositionellen und der Polizei.

Regierungsgegner hatten am Montag zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen, um politische und soziale Reformen in Bahrain durchzusetzen.

Der Saisonauftakt am 13. März könnte von der Opposition genutzt werden, um ihren Forderungen weltweites Gehör zu verschaffen.

"Die Gefahr ist offensichtlich", zeigte sich Formel-1-Boss gegenüber dem "Daily Telegraph" besorgt: "Wenn diese Leute Theater machen wollen, ist es verdammt einfach. Du verursachst ein Problem am Start und es sieht es die ganze Welt."

Die Formel 1 werde "keine ruhigen Zeiten erleben", kündigte Nabeel Rajab, Vizepräsident einer Menschenrechts-Organisation in Bahrain, in der Zeitung "Arabien Business" bereits an: "Es werden viele Reporter vor Ort sein, viele Menschen sehen zu. Die Regierung wird wieder mit dummen Aktionen reagieren. Es könnte blutig werden."

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