Formel-1-Boss Bernie Ecclestone geht trotz der Unruhen in Bahrain davon aus, dass das Auftaktrennen im Königreich am 13. März wie geplant stattfinden wird.

"Ich habe heute Morgen mit niemandem aus dem Büro des Kronprinzen gesprochen", sagte der Brite am Freitag gegenüber der "BBC".

Ecclestone ergänzte: "Ich habe aber mit unseren Leuten vor Ort gesprochen. Sie sagen, dass es ruhig ist und dass es keine großen Probleme gibt."

Die politische Unruhen in Bahrain, die bereits fünf Todesopfer und über 200 Verletzte gefordert haben, sind für ihn scheinbar weit weg: "Wir wissen nicht genau, worum es bei diesem Protest geht. Wir haben uns nie in Religion und Politik eingemischt. Wir treffen unsere Entscheidungen nicht auf Grundlage von solchen Dingen. Es liegt nicht an uns, das Land zu regieren. Hoffentlich müssen wir gar nichts tun, hoffentlich geht alles normal weiter."

Fraglich ist weiterhin, wie mit den für Anfang März in Bahrain anberaumten Tests verfahren wird. Als Ausweichstrecken gelten bereits die Kurse von Barcelona, Jerez, Portimao und Abu Dhabi.

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