Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat die Absage des Auftakts in Bahrain als unausweichlich bezeichnet.

"Es war die einzig mögliche Entscheidung, wenn man sich anschaut, was in dieser Region der Welt gerade passiert", sagte Ecclestone der "BBC" und verwies darauf, dass Kronprinz Salman ibn Hamad ibn Isa Al Chalifa am Ende die Entscheidung getroffen habe:

"Er war derjenige, der letztendlich sagen musste, dass sie es nicht machen können. Er hat mich gefragt, ob ich dem zustimme, und ich habe gesagt, dass ich das für die richtige Entscheidung halte."

Hätte Ecclestone von sich aus das Rennen abgesagt, wäre ihm und den Teams wohl das Antrittsgeld in Höhe von 35 Millionen Dollar verloren gegangen. Ecclestone beteuerte aber: "Mit Geld hat das nichts zu tun - in solchen Fällen reden wir nicht über Geld."

Die Formel 1 habe sich aber "noch nie" in politische Angelegenheiten eingemischt und werde das auch in Zukunft nicht tun, versicherte der Brite. Ob das Rennen in Bahrain Anfang November nachgeholt wird, ist noch offen. "Wir müssen die Situation abwarten", sagte Ecclestone.

Sicher sei nur, dass das Saisonfinale auf jeden Fall in Brasilien steige und die Formel 1 irgendwann wieder in Bahrain fahren wolle. Es sei Aufgabe des Kronprinzen, "das Land auf den richtigen Weg zu bringen, damit wir in Zukunft dort weitermachen können", so Ecclestone.

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