Ferrari-Pilot Felipe Massa glaubt beim Grand Prix von Malaysia an eine deutliche Wirkung des verstellbaren Heckflügels.

Im Vergleich zum Saisonauftakt im australischen Melbourne wird das sogenannte LRS-System "interessant werden, weil momentan die Flügelverstellung in Malaysia nur auf der Start-Ziel-Geraden erlaubt ist. Dabei ist die Gegengerade vor Start-Ziel sogar länger", schreibt der Brasilianer in seinem Ferrari-Blog.

"Sie würde eine bessere Möglichkeit zum Überholen bieten. Wir warten daher auf die endgültige Entscheidung der FIA, ob wir LRS auf der Start-Ziel-Geraden, der Gegengeraden oder sogar beiden nutzen dürfen", so Massa weiter.

Laut dem Regelwerk darf der verstellbare Heckflügel, dessen Nutzung den Luftwiderstand verringert und so ein besseres Überholen aus dem Windschatten zulässt, nur auf der längsten Gerade der Strecke durchgeführt werden.

Zudem muss der Abstand zum Vordermann unter einer Sekunde liegen.

Der Vizeweltmeister von 2008 zweifelt allerdings auch ein wenig: "Die richtige Entscheidung könnte das Rennen für Fahrer und Zuschauer noch spannender machen. Allerdings weiß ich nicht, ob eine Erlaubnis auf beiden Geraden die beste Option wäre, denn es würde Überholmanöver zu einfach machen."

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