Beim Großen Preis von Monaco werden die Formel-1-Piloten womöglich nicht auf verstellbare Heckflügel zurückgreifen können.

Nach einem Bericht der britischen Motorsport-Seite "autosport.com" gibt es aufgrund der besonderen Charakteristik der Strecke im Fürstentum Sicherheitsbedenken.

Diese Befürchtungen seien von einigen Piloten an die Entscheidungsträger in der Formel 1 herangetragen worden, meldet das Onlineportal.

Demnach gebe es auf dem engen Stadtkurs keine ausreichend langen Geraden, die den Einsatz der neuen Technik rechtfertigen würden, mit der ein Pilot beim Überholen für kurze Zeit den Heckflügel flacher stellen kann.

Außerdem befürchteten die Fahrer, dass die Nutzung des sogenannten DR-Systems besonders im Qualifying zu gefährlichen Manövern führen könne. Denn nirgendwo sonst ist die Startaufstellung wichtiger als in den Straßenschluchten von Monte Carlo.

Wie der Onlinedienst erfahren haben will, werde ein Verbot von offizieller Seite geprüft. Eine Entscheidung darüber soll nach dem kommenden Rennen in Istanbul am 8. Mai fallen.

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