Das von Unruhen geschüttelte Königreich Bahrain hofft weiter auf eine Rückkehr der Formel 1.

Die Situation im Land habe sich in eine positive Richtung entwickelt, erklärte Streckenchef Zayed Rashid Alzayani am Samstag in einer Pressemitteilung:

"Und wir erwarten, die Teams, Fahrer und alle an der Formel 1 Beteiligten in sehr naher Zukunft wieder in Bahrain begrüßen zu können."

Der Automobil-Weltverband FIA hatte Bahrain eine Frist bis zum 1. Mai gesetzt, um zu erklären, ob eine sichere Austragung des Rennens möglich sei.

Wegen der schweren Ausschreitungen im Land mit mehreren Toten war der für den 13. März als Saisonauftakt vorgesehene Große Preis von Bahrain abgesagt worden.

Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone, der in der Pressemitteilung Bahrains Bekenntnis zur Königsklasse hervorhob, hatte bereits zuvor mehr Zeit für das Königreich im Persischen Golf eingefordert.

Er würde eine Entscheidung über einen möglichen Nachholtermin gerne erst im Juni treffen, hatte der Brite erklärt. Allerdings müsse Bahrain "natürlich seine nationalen Angelegenheiten regeln", meinte er nun.

Sollte sich die Lage in Bahrain, wo Oppositionelle gegen die Regierung und die Königsfamilie kämpfen, entspannen, gäbe es eigentlich nur gegen Ende der Saison rund um das Rennen in Abu Dhabi (13. November) mögliche Ersatztermine.

Dann könnte es aber zu drei Rennen innerhalb von drei Wochen kommen.

Zuletzt gab es auch Spekulationen, dass Bahrain den Abu-Dhabi-Termin übernehmen könnte und das Rennen dort dann erst im Dezember stattfinden würde.

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