Nach Angaben der britischen Motorsport-Seite "autosport.com" hat die FIA trotz Sicherheitsbedenken einiger Fahrer entschieden, die Nutzung des verstellbaren Heckflügel beim Monaco-GP nicht zu verbieten.

Einige Piloten hatten die Befürchtung geäußert, dass es auf dem engen Stadtkurs keine ausreichend langen Geraden gäbe, die den Einsatz der neuen Technik rechtfertigen würden, mit der ein Pilot beim Überholen für kurze Zeit den Heckflügel flacher stellen kann.

Außerdem fürchteten die Fahrer, dass die Nutzung des DR-Systems besonders im Qualifying zu gefährlichen Manövern führen könne. Denn nirgendwo sonst ist die Startaufstellung wichtiger als in den Straßenschluchten von Monte Carlo.

Allerdings herrschte unter den Teams Uneinigkeit, einige Rennställe vertraten die Ansicht, dass die Anwendung von DRS absolut sicher sei.

Da es nicht zu einem Übereinkommen kam, erklärte FIA-Renndirektor Charlie Whiting, dass der Heckflügel beim Rennen im monegassischen Fürstentum verwendet werden dürfe.

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