Weltmeister Sebastian Vettel erwägt für das Rennen in Monaco einen freiwilligen Verzicht des "Turboboost" KERS.

"Wenn wir wieder arge Probleme haben sollten, wenn es jede Runde an und aus geht, ist es vielleicht gerade in Monaco sinnvoller, sich auf das Fahren zu konzentrieren, statt in der wenigen Zeit, die man hat, am Lenkrad rumzuarbeiten", sagte der 23-Jährige.

Eine Entscheidung über die Nutzung des Energierückgewinnungssystems fällt nach den Trainings-Eindrücken.

Das KERS, bei dem Fahrer durch Knopfdruck für 6,7 Sekunden 82 zusätzliche PS abrufen kann, hatte bei Vettel zuletzt in Spanien mehrfach gestreikt. Intern übte er deshalb deutliche Kritik.

"Die Jungs haben schon den Dampf, dass es tadellos funktioniert und nicht wieder zickt. Das muss unser Anspruch sein, denn es gibt Tage, an denen das bestraft wird", erklärte er.

Grundsätzlich sei ein funktionierendes KERS auch in den engen Straßenschluchten von Monte Carlo sinnvoll. "Es gibt auch hier zwei längere Geraden, auf denen es Zeit bringt. Und wenn man es nicht hat, kostet es Zeit", sagte Vettel.

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