Die politischen Unruhen im Königreich Bahrain scheinen auch ein Nachholen des ausgefallenen Formel-1-Rennens unmöglich zu machen.

Wie die "Financial Times" eine Woche vor der Entscheidung der FIA über einen Nachholtermin aufdeckte, soll ein Viertel des Personals der Rennstrecke aktuell im Gefängnis sitzen.

Die Inhaftierten seien Shiiten, die nach dem Aufstand gegen die sunnitische Königsfamilie im April inhaftiert worden waren.

Bis zum 3. Juni will der Weltverband entscheiden, ob der am 13. März abgesagte Große Preis von Bahrain noch 2011 einen Ersatztermin bekommt.

Eine ursprüngliche Deadline war am 1. Mai abgelaufen, Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wünschte aber eine Fristverlängerung, um "noch ein bisschen abwarten, um genau zu sehen, welche Fortschritte gemacht werden."

Als Nachholtermine waren der 30. Oktober oder sogar der 4. Dezember im Gespräch. Bei letzterem Termin würde Bahrain hinter das ursprünglich geplante Saisonende rücken, die Teams sind aber mehrheitlich dagegen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel