Unfall von Michael Schumacher, Bestzeit von Fernando Alonso, Versteckspiel von Sebastian Vettel:

Der Trainingstag zum Formel-1-Rennen in Monaco bot reichlich Action.

Für die spektakulärste Szene sorgte unfreiwillig Rekordweltmeister Schumacher, der acht Minuten vor dem Ende der ersten Einheit in die Reifenstapel vor einer Begrenzungsmauer rutschte.

Der 42-Jährige blieb aber unverletzt. Der Silberpfeil wurde leicht beschädigt und konnte am Mittag mit 20 Minuten Verspätung wieder auf die Strecke gehen.

Die Tagesbestzeit legte mit 1:15,123 Minuten Vize-Weltmeister Alonso hin.

Der Ferrari-Pilot setzte zwei Tage nach der Trennung von Technikchef Aldo Costa ein Zeichen und hinterließ den gesamten Tag über einen starken Eindruck.

Hinter Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Jenson Button begnügte sich Weltmeister Vettel am Donnerstag mit rund einer halben Sekunde Rückstand auf Alonso mit Rang fünf.

Am Morgen hatte er noch jede Bestzeit Alonsos umgehend gekontert.

Vettels Teamkollege Mark Webber konnte wegen Getriebeproblemen nur am Mittag fahren, wurde aber insgesamt nur Achter, direkt hinter Schumacher und vor Adrian Sutil im Force India.

Nick Heidfeld im Renault war Zehnter, Virgin-Pilot Timo Glock kam auf Rang 22.

Nach dem im Monaco ausnahmsweise freien Freitag folgen am Samstag die letzte Trainingseinheit sowie das Qualifying (14.00 Uhr/RTL und Sky). In der WM-Wertung führt Vettel mit 118 Punkten vor Hamilton (77).

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