Formel-1-Boss Bernie Ecclestone drängt in der Frage nach einem Nachholtermin des ausgefallenen Auftaktrennens in Bahrain auf eine Entscheidung und hält eine Zusage an das von politischen Unruhen geplagte Königreich durchaus für möglich.

"Wir müssen eine Entscheidung treffen, denn die Teams wollen wissen, was Sache ist", sagte Ecclestone und sieht "nur ein Problem mit dem Datum, mehr nicht". Weitere Bedenken gebe es nicht, meinte der Brite: "Es gibt dort viele nette Leute. Wir hätten keine Schwierigkeiten."

Bis zum 3. Juni will der Weltverband FIA entscheiden, ob der am 13. März abgesagte Große Preis von Bahrain noch 2011 einen Ersatztermin bekommt. Eine erste Deadline bis zum 1. Mai war verlängert worden.

Die "Financial Times" hatte am Donnerstag berichtet, dass ein Viertel des Streckenpersonals derzeit im Gefängnis sitzt.

Die Teams sind in der Mehrheit offenbar klar gegen ein Rennen in Bahrain und äußern dies intern auf unterschiedlichste Weise.

Das originellste Argument gegen ein Rennen am 4. Dezember und damit nach dem eigentlich geplante Saisonende hatte Graeme Lowdon, Geschäftsführer im Virgin-Team um den deutschen Piloten Timo Glock: "Einer unserer Jungs heiratet am 4. Dezember. Da hätten wir ein Problem."

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