Ein heftiger, aber glimpflich verlaufener Unfall von Mercedes-Pilot Nico Rosberg hat im letzten freien Training zum Rennen von Monaco für eine Schrecksekunde gesorgt.

Rosberg, der im Fürstentum aufgewachsen ist und wohnt, prallte beim Anbremsen der Schikane hinter dem Hafentunnel heftig rechts gegen die Leitplanken, weil sein Auto plötzlich beim Anbremsen ausbrach, und rutschte danach noch mehrere hundert Meter über die Strecke.

Dabei hatte der 25-Jährige großes Glück, dass er nicht frontal gegen den Beginn einer Begrenzungsmauer prallte. Genau an dieser Stelle war 1994 der Österreicher Karl Wendlinger verunglückt und hatte danach mehrere Wochen im Koma gelegen.

Nico Rosberg stieg unverletzt aus dem Auto und schaute sich den schwer beschädigten Silberpfeil noch genau an, ehe er zu Fuß zurück ins Fahrerlager marschierte.

Es könnte für das Team schwierig werden, das Auto bis zum Beginn des Qualifyings (ab 13.45 Uhr im LIVE-TICKER) zu reparieren.

Sollte Rosberg nicht am Qualifying teilnehmen können, müsste er im Rennen am Sonntag vom Ende des Feldes starten, wenn die Rennkommissare ihm die Genemigung dafür erteilen. Nach 13 Minuten Unterbrechung wurde das Training fortgesetzt.

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