Der Mexikaner Sergio Perez hat einen schweren Unfall im Qualifying zum Großen Preis von Monaco glimpflich überstanden.

Bei einer Untersuchung im Krankenhaus wurden lediglich eine Gehirnerschütterung und eine Prellung des Oberschenkels festgestellt. Knochenbrüche oder andere schlimme Verletzungen erlitt Perez nicht. Das teilte sein Sauber-Team am Nachmittag mit.

Sogar ein Start des Mexikaners im Rennen am Sonntag ist möglich. "Er wird über Nacht im Krankenhaus bleiben, und am Morgen sehen wir weiter", sagte Teamchef Peter Sauber: "Wir werden mit ihm und den Ärzten sprechen und falls wir grünes Licht haben sollten, werden wir schauen, ob wir es machen."

Den Boliden werde man jedenfalls rechtzeitig repariert bekommen. "Ein Auto wird bereitstehen", sagte Sauber. Der Einsatz eines Ersatzfahrers ist nicht erlaubt.

2:26 Minuten vor Ende der dritten und letzten Qualifikationsrunde war Perez mit hohem Tempo ausgangs des Hafentunnels in die Leitplanken geprallt und dann seitlich in eine Streckenbegrenzung geschleudert.

Der 21-Jährige saß nach dem Aufprall noch lange im Auto und wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert. Dabei wurden die Bergungsarbeiten mit Sichtschutz-Tüchern vor den Blicken der Fans und den TV-Kameras geschützt.

Auf Nachfrage seines Boxenfunks, ob er okay sei, hatte Perez zunächst keine Antwort gegeben. Nach Aussage von Sauber-Pressesprecher Hanspeter Brack sei der Mexikaner aber bei Bewusstsein und habe mit den Rettungskräften gesprochen.

Im freien Training am Samstagmorgen war an der gleichen Stelle Mercedes-Pilot Nico Rosberg verunglückt, aber an der Begrenzungsmauer vorbeigerutscht. Rosberg war unverletzt geblieben.

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