Renault-Pilot Witali Petrow hat seinen Unfall in der Simming Pool Schikane kurz vor Ende des Großen Preises von Monaco glimpflich überstanden.

"Nach dem Crash äußerte Witali gegenüber dem medizinischen Team Beschwerden im linken Knöchel. Daraufhin fuhren ihn die Ärzte für weitere Untersuchungen ins Princess Grace Hospital", teilte sein Team mit.

Erste Untersuchungen dort ergaben, dass der Russe keine Knochenbrüche erlitten hat.

Zur Sicherheit soll Petrow aber noch einmal komplett durchgecheckt werden:

"Als Vorsichtsmaßnahme soll Witali einem kompletten Check unterzogen werden, aber er sollte bereits in ein paar Stunden zurück im Fahrerlager sein."

Inzwischen äußerte sich auch Petrow: "Es war ein heftiger Aufprall. Ich konnte meine Beine nach dem Crash nicht gut spüren. Ich dachte, es wäre das Beste, wenn mir das Medizin-Team beim Ausstieg hilft, da ich mich nur schwer bewegen konnte und meine Beine im Auto eingeklemmt waren. Ich war immer bei Bewusstsein, aber ich hatte starke Schmerzen als ich im Auto war."

Der Rennpilot analysierte kurz nach dem Crash auch die Situation des Teams:

"Ich schaue jetzt nach Montreal. Wir müssen unsere Probleme im Qualifying in den Griff bekommen. Dann werden wir gute Resultate einfahren, denn unsere Renngeschwindigkeit ist normalerweise sehr gut."

Auch Teamkollege Nick Heidfeld zeigte sich erleichtert: "Ich bin froh, dass es Witali okay geht."

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