Lewis Hamilton rudert weiter zurück: Nach der Rolle rückwärts nach seinem schlechten Rassismus-Witz hat sich der McLaren-Pilot auch bei seinen Kollegen Felipe Massa und Pastor Maldonado entschuldigt.

Allerdings nicht für seine rücksichtslosen Aktionen im Rennen, für die er auch von den Rennkommissaren bestraft worden war, sondern nur für seine despektierlichen und flapsigen Aussagen nach dem Großen Preis von Monaco.

"An Massa und Maldonado, mit dem größten Respekt entschuldige ich mich, falls ich Euch beleidigt habe. Ihr seid beide fantastische Fahrer, die ich hoch ansehe", schrieb der 26 Jahre alte Brite via "Twitter".

Unmittelbar nach dem Rennen hatte Hamilton nicht nur jede Schuld an den Kollisionen zurückgewiesen, sondern auch noch über Massa und Maldonado gelästert.

"Diese Fahrer sind so was von lächerlich. Das ist dumm", hatte Hamilton getönt.

Den Vogel hatte Hamilton allerdings damit abgeschossen, seine Bestrafungen durch die Rennkommissare vor laufender TV-Kamera der BBC mit seiner Hautfarbe ("Vielleicht weil ich scharz bin") zu begründen.

Dafür hatte er sich später bei der Rennleitung entschuldigt und erklärt, diese Aussage sei als Witz gemeint gewesen.

Seinen umstrittenen aggressiven Fahrstil will Hamilton unterdessen nicht ändern.

"Das ist es, was mich hier hält, das ist es, wie ich bin", meinte der Weltmeister von 2008: "Ich mache das nicht, um Leute zu beleidigen oder irgendjemand zu verletzen. Ich mache es, weil ich den Rennsport liebe und das Gefühl habe, dass ich es besser kann als andere. Wenn es irgendwann an einen Punkt kommt, wo ich zurückziehen und nur noch herumfahren muss, würde mich das nicht mehr faszinieren und ich würde wahrscheinlich nicht mehr dabei bleiben."

In seinem Rambo-Rennen in Monaco hatte Hamilton am Sonntag lediglich Rang sechs belegt. In der Gesamtwertung wuchs sein Rückstand auf Weltmeister Sebastian Vettel, der den fünften Sieg im sechsten Rennen feierte, auf 58 Punkte (85:143) an.

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