Nach einem unfreiwilligen Kontakt mit der berühmten "Wall of Champions" ist Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel im freien Training zum Großen Preis von Kanada auf den zweiten Platz gefahren.

Nach dem Crash am Vormittag, bei dem er unverletzt geblieben war, musste Vettel am Ende nur Ferrari-Pilot Fernando Alonso den Vortritt lassen, der 0,369 Sekunden schneller war als der Red-Bull-Pilot.

Vettel war in seiner erst achten Trainingsrunde nach der Schikane eingangs der Zielgeraden rechts gegen die Begrenzungsmauer geprallt, die seit 1999 den Spitznamen "Wall of Champions" trägt.

Damals waren im Rennen nacheinander die Weltmeister Damon Hill, Michael Schumacher und Jacques Villeneuve gegen die Mauer geprallt. "Ich bin auf die Streckenbegrenzung gekommen, von der Strecke gerutscht und gegen die Mauer geprallt. Mir geht es gut", sagte Vettel.

Zweitbester Deutscher am Freitag in Montreal war Mercedes-Pilot Nico Rosberg, dessen Bestzeit vom Vormittag in der Tageswertung für Platz drei reichte.

Teamkollege Schumacher, der am Nachmittag wie Rosberg sich auf die Rennabstimmung konzentrierte, belegte unmittelbar hinter Renault-Pilot Nick Heidfeld Rang elf.

Adrian Sutil kam im Force-India-Mercedes auf Platz 13, bevor ihn ein Crash stoppte, Timo Glock landete im Virgin-Cosworth auf Position 24.

Sauber-Pilot Sergio Perez klagte knapp zwei Wochen nach seinem Unfall im Qualifying von Monaco nach dem ersten Training über Übelkeit.

Teamchef Peter Sauber ersetzte ihn aus Sicherheitsgründen für den Rest des Wochenendes und das Rennen am Sonntag (ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) durch den früheren Sauber-Piloten Pedro de la Rosa.

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