Das Rennen in Kanada ist nach 25 Runden wegen starker Regenfälle unterbrochen worden. Nach einem fliegenden Start und zwei weiteren Safety-Car-Phasen wurde der siebte WM-Lauf des Jahres zunächst gestoppt.

Weltmeister Sebastian Vettel lag zu diesem Zeitpunkt an der Spitze, sein ärgster Rivale Lewis Hamilton war nach einer Kollision mit seinem Teamkollegen Jenson Button bereits ausgeschieden.

"Es ist so viel Wasser, schon für das erste Auto ist es schwierig, aber die dahinter können sicher gar nichts sehen. Zwischen Kurve 9 und 13 ist es fast unbefahrbar", hatte Vettel über den Boxenfunk gesagt.

Hinter dem Weltmeister lagen Sauber-Pilot Kamui Kobayashi, Felipe Massa im Ferrari und Nick Heidfeld im Renault, der wie Kobayashi bis dahin noch keinen Reifenwechsel absolviert hatte.

Mark Webber (Red Bull) und Fernando Alonso (Ferrari) folgten auf den Plätzen sieben und acht, die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher auf den Rängen elf und zwölf.

Kaum hatte das Feld sich auf der Zielgeraden aufgereiht, wurde der Regen nochmals stärker. Viele Fahrer stiegen aus ihren Autos aus und flüchteten sich in die trockenen Boxen.

Ihre Mechaniker versuchten, mit Schirmen und Planen die teuren und mit Elektronik vollgestopften Rennwagen so gut wie möglich gegen das Wasser zu schützen.

Viele fleißige Helfer bemühten sich unterdessen, die Wassermassen von der Strecke zu bringen. Vor kleine LKW wurden große Bürsten geschnallt, woanders mussten einfach Besen herhalten.

Renault startete via "Twitter" sogar einen Aufruf "an alle im Großraum Montreal: Kommt her und bringt Besen mit".

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