Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sendet positive Signale für eine weitere Zukunft der Königsklasse auf dem Nürburgring.

"Ich würde gerne für immer hier bleiben", sagte der 80 Jahre alte Engländer am Rande des 25. Formel-1-Rennens in der Eifel: "Ich würde gerne einen Zehn-Jahres-Vertrag machen."

Der aktuelle Vertrag zwischen Ecclestone und dem Nürburgring ist mit dem Großen Preis von Deutschland am Sonntag ausgelaufen.

Voraussetzung für eine mögliche Verlängerung ist, dass die Nürburgring GmbH, die zu 90 Prozent in der Hand des Landes Rheinland-Pfalz ist, den Verlust von geschätzten rund 10 Millionen Euro pro Rennen verringern könnte. Darauf drängt auch die Landesregierung.

"Wir tun unser Bestes", versprach Ecclestone, der aber nicht nur für die Formel-1-Rechteinhaber CVC, sondern auch für die Teams Einnahmen generieren muss.

Vorbild für einen neuen Vertrag des Nürburgrings könnte Hockenheim sein. Dort war Ecclestone den Betreibern Ende 2009 finanziell entgegengekommen und hatte auch einen Teil des Risikos übernommen.

Für Karl-Josef Schmidt, damals noch für Hockenheim Ecclestones Verhandlungspartner und mittlerweile seit dem 1. Juli am Nürburgring als Geschäftsführer tätig, sind Ecclestones Aussagen ein gutes Zeichen.

"Die zehn Jahre alleine machen es noch nicht, aber es ist natürlich eine sehr erfreuliche und ermutigende Botschaft", sagte Schmidt: "Aber es kommt auf die Konditionen an, über die müssen wir schon noch sprechen. Ich glaube, dass wir irgendwie einen Weg finden werden, uns auf eine politisch und wirtschaftlich vertretbare Größenordnung zu einigen."

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