Bernie Ecclestone sieht Europa nicht länger als Mittelpunkt der Formel 1. "Das Thema Europa ist erledigt. Es wird ein guter Platz für Tourismus sein, aber für nicht viel mehr. Europa gehört der Vergangenheit an", sagte der allmächtige Boss der Königsklasse im Gespräch mit der spanischen Sporttageszeitung "Marca".

Auch künftig werde man in der Formel 1 neue Märkte erschließen. "In den nächsten Jahren wird es so kommen, dass in Europa nur noch fünf Rennen stattfinden", sagte der 81-Jährige. In der nächsten Saison gehen in Europa acht von insgesamt 20 Grand Prix über die Bühne, darunter die Klassiker in Monaco, Silverstone, Spa, Monza und Hockenheim. Dazu kommen die Rennen in Budapest, Barcelona und Valencia.

Welche Veranstalter in Zukunft um die Ausrichtung ihres Laufes fürchten müssen, ließ der Brite offen. Sicher ist, dass ab 2014 im russischen Sotschi gefahren wird. Das für November 2012 geplante Rennen in Austin/Texas steht auf der Kippe, 2013 sollen Weltmeister Sebastian Vettel und Co. in New Jersey starten.

Ecclestone sieht aber noch weitere Optionen. "Vielleicht Südafrika, Mexiko", sagte der Promoter.

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