Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist "zu 100 Prozent" davon überzeugt, dass der Grand Prix von Bahrain stattfindet.

2011 war das Rennen im arabischen Wüstenstaat, mit dem die Saison ursprünglich gestartet werden sollte, wegen politischer Unruhen abgesagt worden.

Auch in diesem Jahr hat sich die Lage noch nicht vollständig beruhigt. Die Spannungen zwischen Bevölkerung und Regime bestehen weiterhin.

Es gab auch in diesem Jahr wieder Ausschreitungen, und die Regierung ging mit Gummigeschossen und Tränengas gegen die Demonstranten vor.

Zuletzt forderten britische Parlamentmitglieder aller Parteien, dass Rennen abzusagen, um den politischen Wandel in Bahrain zu unterstützen.

Ecclestone sieht in der angespannten politischen Situation allerdings keinen Grund, den Grand Prix nicht zu durchzuführen.

"Alle sind sehr optimistisch", sagte der 81-Jährige der "BBC": "Ich habe den Teams gesagt, dass es kein Problem gibt. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir dorthin gehen werden, und dass es kein Problem gibt."

Sicherheitsbedenken der Rennställe wischte Ecclestone mit Verweis auf die bahrainischen Behörden ebenfalls vom Tisch.

"Ich bin mir sicher, die Leute hier werden sicherstellen, dass keine Schwierigkeiten auftreten", meinte der Brite.

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