Der Kauf des insolventen Nürburgrings ist für Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kein Thema, möglicherweise erwägt der Brite aber den Erwerb von Anteilen an der Traditionsstrecke.

"Nein", sagte der 81-Jährige dem "Sportinformationsdienst" auf die Frage, ob er sich wie zuvor kolportiert mit einem Kauf des Nürburgrings beschäftigen würde und ergänzte: "Ich glaube, er steht nicht zum Verkauf." Auf die Frage, ob er möglicherweise Anteile erwerben möchte, antwortete er: "Mal schauen."

Ecclestone zeigte sich verwundert über die finanziellen Probleme im Allgemeinen und meinte schmunzelnd: "Offenbar haben die Deutschen ihr ganzes Geld nach Griechenland gegeben."

Derzeit stehe er mit den Betreibern der Traditionsstrecke in der Eifel in ständigen Gesprächen über die Zukunft des Rings. Sollte dieser es nicht schaffen, die Voraussetzungen für das geplante Formel-1-Rennen 2013 zu schaffen, "dann fahren wir wahrscheinlich in Hockenheim. Auch mit ihnen reden wir zurzeit", meinte Ecclestone.

Die beiden deutschen Kurse wechseln sich derzeit mit der Ausrichtung ab, im kommenden Jahr wäre eigentlich der Nürburgring an der Reihe.

2013 wird es nach Ecclestones Angaben in jedem Fall 20 Rennen geben.

Der Kalender wird für dieses Jahr fast unverändert sein. New York wird hinzukommen, dafür wird eines der spanischen Rennen herausfallen, da sich Barcelona und Valencia künftig ebenfalls abwechseln.

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