Bei aller Hightech in der Formel 1: Manchmal geht nichts über die fünf menschlichen Sinne.

Weltmeister Sebastian Vettel und sein Red-Bull-Team setzen beim Großen Preis von Malaysia bis zu zehn Mitarbeiter ein, die rund um die Strecke postiert sind und melden, wenn der tägliche Monsun-Regen in Sepang einsetzt.

"Wir haben natürlich auch ein Regenradar, aber es geht nichts über eine Hand, die man heraushält und guckt, ob es regnet. In den meisten Fällen ist es natürlich offensichtlich", sagte Vettel der "Bild": "Aber es kann ja sein, dass von Kurve fünf bis acht komplett nass ist und der Rest noch komplett trocken ist. Es ist ein zuverlässiges menschliches Radar."

Die Regenwahrscheinlichkeit in Malaysia liegt am Rennwochenende bei rund 80 Prozent.