Standesgemäß reist Ferrari-Star Fernando Alonso beim Großen von Malaysia jeden Morgen zur Strecke an.

In einem offenen, roten Cabrio seines Arbeitgebers stimmt sich der Spanier auf die Arbeit auf dem Kurs in Sepang ein.

Natürlich fährt der zweimalige Weltmeister selbst, auch wenn der Ferrari California das Lenkrad auf der falschen Seite hat, weil in Malaysia Linksverkehr herrscht.

Für Alonso wird es, nach eigener Rechnung, in Malaysia sein 200. Grand Prix werden. Die Statistiken in der Formel 1 sind in diesem Punkt nicht immer einheitlich.

Sein Interesse an der Königsklasse hatte einst der große Ayrton Senna geweckt. "Ayrton war mit Sicherheit der Fahrer, der mich als Kind von der Formel 1 träumen ließ", sagte Alonso in Sepang.

Noch fehlt ihm ein WM-Titel, um zu seinem einstigen Idol aufzuschließen. Der 1994 tödlich verunglückte Brasilianer hätte am Donnerstag seinen 53. Geburtstag gefeiert.