Warme Worte, aber keine Taten: FIA-Präsident Jean Todt sieht keine Veranlassung, den Großen Preis von Bahrain am Sonntag (Highlights 16.55 Uhr im TV auf SPORT1) abzusagen.

Stattdessen erklärte der Franzose in einem offenen Brief, dass "die Formel 1 einen positiven und heilenden Effekt in Situationen haben kann, in denen Konflikte, soziale Unruhen und Spannungen Leid verursachen".

Das Schreiben hatte Todt an das Bahrain Center for Human Rights, die Bahrain Press Association, die Bahrain Youth Society for Human Rights und die Campaign Against Arms Trade geschickt.

Die Organisationen hatten vom Automobil-Weltverband eine Absage des Rennens wie 2011 gefordert. Todt selbst wird in Bahrain, wo es in den letzten Tagen vermehrt zu Protesten und Festnahmen gekommen war, nicht vor Ort sein.

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