Nico Hülkenberg und Adrian Sutil gehen gelassen in das umstrittenste Rennen der Formel-1-Saison.

"Wir können hier nichts beeinflussen. Die FIA hat den Kalender gemacht und sagt, wir sind sicher. Und dann fahren wir", sagte Sauber-Pilot Hülkenberg vor dem Großen Preis von Bahrain (16.55 Uhr Highlights im TV auf SPORT1), "ich konzentriere mich auf meinen Job und auf das, was vor mir liegt."

Auch Sutil macht sich trotz der angespannten politischen Lage in dem autoritären Golf-Staat keine Sorgen.

"Ich habe mich nur wenig damit beschäftigt. Aber von mehreren Seiten habe ich gehört, dass sich die Lage verbessert hat", sagte der Force-India-Fahrer, "aber natürlich nimmt man die erhöhte Polizeipräsenz war."

Oppositionelle in Bahrain haben vor Beginn des Rennens zu Protesten gegen Menschenrechtsverletzungen aufgerufen. Zuletzt kam auf den Straßen in Manama und anderen Städten immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Bahrain wird von einer sunnitischen Dynastie regiert, die Mehrheit der Bevölkerung sind Schiiten.

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