Der Vorsitzende des Bahrain International Circuit hat die teilweise gewaltsamen politischen Proteste im Vorfeld des Formel-1-Rennens in dem autoritären Golf-Staat am Sonntag als "Terrorismus" bezeichnet.

"Ich bin gegen Gewalt. Welchen Grund man auch immer hat, das Leben anderer in diesem Land darf man nicht in Mitleidenschaft ziehen", sagte Zayed Alzayani am Donnerstag: "Das hat nichts mit Demokratie zu tun, das ist Terrorismus. Darüber kann es keine zwei Meinungen geben."

Die politischen Unruhen in Bahrain hatten sich in den vergangenen Tagen erneut verschärft, die Polizei ging hart dagegen vor. Allein in diesem Monat sollen bisher rund 100 Aktivisten eingesperrt und 30 verletzt worden sein.

Trotz der Unruhen sieht der Streckenchef kein erhöhtes Risiko vor dem Rennen in Sakhir. "Wir glauben nicht, dass es Gefahren an der Strecke gibt, wir haben auch keine Drohungen erhalten", sagte Alzayani.

2011 war das Rennen in Bahrain abgesagt worden, nachdem die aufkommenden Unruhen von Truppen aus dem benachbarten Saudi-Arabien blutig niedergeschlagen worden waren. 2012 fand das Rennen trotz heftiger Proteste statt.

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