In Bahrain haben vor dem vierten Rennen der Formel-1-Saison erneut Tausende Menschen für mehr Demokratie und Menschenrechte in dem autoritären Golfstaat demonstriert.

Als Anhänger der radikalen Organisation "Bewegung des 14. Februar" in der Nacht versuchten, den Perlenplatz in der Hauptstadt Manama zu besetzen, kam es zu Ausschreitungen zwischen den Demonstranten und der Polizei.

Molotow-Cocktails flogen, Autoreifen wurden in Brand gesteckt - die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein, wie Augenzeugen berichteten. Der Perlenplatz gilt als Ausgangspunkt der Reformen fordernden Demokratiebewegung in Bahrain, die im Februar 2011 ihren Anfang nahm.

Zudem wurde gefordert, den Grand Prix doch noch abzusagen. "Euer Rennen ist ein Verbrechen" und "Die Formel 1 ist eine Maske, die Verbrechen verschleiert", skandierten die Protestanten.

Auch das Rennen 2012 wurde von Protesten begleitet.

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