Weltmeister Sebastian Vettel (26) hat seinen Anspruch auf die Pole Position beim Großen Preis von Italien untermauert. Der Red-Bull-Pilot drehte auch im dritten freien Training auf der 5,793 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke (über 70 Prozent Vollgasanteil, in der Spitze 340 km/h) im Königlichen Park von Monza in 1:24,360 Minuten die schnellste Runde und weckte damit Hoffnungen auf ein erfolgreiches Qualifying am Nachmittag (14.00 Uhr).

Hinter dem Heppenheimer landete sein großer WM-Rivale Fernando Alonso im Ferrari auf Rang zwei (1:24,643), Dritter wurde Vettels Teamkolle Mark Webber (1:24,677). Bereits am Freitag hatte Vettel in Monza dominiert.

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton wurde Vierter, Nico Rosberg konnte wegen technischen Problemen nur fünf Runden drehen und wurde 22. und Letzter. Kimi Räikkönen steuerte seinen Lotus auf Platz zehn. Nico Hülkenberg fuhr im Sauber auf den zwölften Platz, Force-India-Pilot Adrian Sutil landete auf Rang 16.

Alonso steht bei Ferraris-Heimspiel extrem unter Druck. Er muss in Monza unbedingt gewinnen, wenn er Vettel im Kampf um die WM noch einmal gefährlich werden will. Vor dem zwölften von 19 Rennen hat der Hesse mit 197 Punkten bereits 46 Zähler Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger aus Spanien. Hamilton (139) und Räikkönen (134) liegen noch weiter zurück.

"Was wir nun brauchen, sind Siege - ganz einfach. Es gibt noch keinen Grund, innerlich schon aufzugeben. Aber wenn wir hier in Italien und beim nächsten Rennen in Singapur nicht vor der Konkurrenz ins Ziel kommen, dann müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen, die Saison abzuhaken und uns auf 2014 zu konzentrieren", sagte Alonso.

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