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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone glaubt offenbar nicht an die Langlebigkeit des Internets. Trotz sinkender TV-Quoten will der 83-Jährige die Königsklasse auch weiterhin von den sozialen Online-Netzwerken fernhalten.

"Ich denke, der aktuelle Wandel ist sehr kurzlebig", sagte der Brite im Gespräch mit "Autosport": "Diese Social-Media-Leute merken doch gerade, dass das ganze nicht so toll ist, wie sie dachten."

Auf die Frage, ob es sinnvoll wäre, die Formel 1 mit offiziellen Profilen auf Facebook, Twitter, Youtube und Co. zu vermarkten, winkte Ecclestone ab. "Nein. Wir denken kommerziell. Wenn sich jemand findet, der uns dafür bezahlt, dann vielleicht", sagte der Brite.

Die Formel 1 hat seit Jahren mit sinkenden TV-Quoten zu kämpfen. Parallel dazu wird die Kritik an Ecclestone lauter, da er vor allem auf Erlöse der traditionellen Medien setzt und die neuen Märkte ignoriert.

Die Formel 1 als eine der weltweit größten Sportveranstaltungen findet in den sozialen Medien nicht statt, gerade die Anwerbung jüngerer Zuschauer fällt der Königsklasse daher schwer.

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