vergrößernverkleinern
Viele Fahrer sind gegen den stehenden Start nach Safety-Car-Phasen © getty

Ab dem nächsten Jahr sollen stehende Starts nach Safety-Car-Phasen sorgen.

Dies entschied der Weltrat des Automobil-Weltverbandes FIA auf seiner Sitzung in München.

Zahlreiche Fahrer hatten diese Idee bereits beim Großen Preis von Österreich am vergangenen Wochenende in Spielberg als gefährlich und unsinnig kritisiert.

So sagte Weltmeister Sebastian Vettel: "Du hast dir im Rennen eine Position erkämpft, die du mit einem stehenden Start aufs Spiel setzt. Es ist schlimm genug, dass du deinen Vorsprung verlierst, aber mit der neuen Regel kannst du bei einem schlechten Start gleich mehrere Plätze einbüßen, oder irgendeiner knallt dir ins Auto."

Für die stehenden Stars gelten folgende Einschränkungen: Sie finden nicht statt, wenn das Safety Car innerhalb von zwei Runden nach dem Rennstart (oder einem Re-Start) zum Einsatz kommt oder wenn weniger als fünf Runden bis zum Rennende zu fahren sind.

Zudem wurde beschlossen, dass ab 2015 nur noch vier statt bisher fünf Motoren pro Wagen innerhalb einer Saison erlaubt sind.

Auch mit der Rückkehr der Wintertests nach Europa sollen die Teams Geld sparen.

2015 wird noch dreimal an jeweils vier Tagen getestet, ab 2016 dann nur noch zweimal. Auch während der Saison wird es nur noch zweimal zwei Testtage geben, wobei zwei Tage für Nachwuchsfahrer reserviert sind.

Hier gibt es alles zur Formel 1

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel