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Sebastian Vettel gewann 2009 den Grand Prix in Singapur © getty

Vor dem Japan-Grand-Prix in Suzuka spricht Sebastian Vettel im Interview über den engen WM-Kampf und seinen Lieblingskurs.

München - Sebastian Vettel geht voller Entschlossenheit und doch gelassen an den nächsten Showdown beim Japan-Grand-Prix in Suzuka heran (Training, Fr., ab 6.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER) .

Im Interview spricht der Red-Bull-Pilot über den engen WM-Kampf. Jeder seiner vier Gegenspieler habe die Chance auf den Titel, zum gefährlichsten Rivalen will Vettel keinen seiner Gegner küren. (Red Bull setzt auf Jekyll-und-Hyde-Taktik)

Eine Wiederholung seines Vorjahres-Erfolgs auf dem International Circuit "werde mit Sicherheit kein leichtes Spiel, aber wir waren im letzten Jahr dort sehr gut, von daher sollte es auch dieses Jahr passen".

Im Interview verrät Vettel, warum er keine Titelrechnung aufmachen will, er spricht über sein japanisches Lieblingsrennen und den möglichen Ausfall des Korea-Grand-Prix.

Frage: "Sie haben in der Gesamtwertung 21 Punkte Rückstand auf Ihren Teamkollegen Mark Webber. Wie sieht vor den letzten vier Rennen Ihre persönliche Titel-Rechnung aus?"

Sebastian Vettel: "Ich rechne mir nichts vor, sondern versuche einfach, bei jedem der letzen Rennen das Optimum rauszuholen."

Frage: "Welchen Ihrer vier Konkurrenten sehen Sie im Endspurt als den gefährlichsten Gegner?"

Vettel: "Alle vier. Wir haben ja bei den letzen Rennen gesehen, wie schnell die Situation sich ändern kann. Fernando Alonso hatten einige zwischenzeitlich schon abgeschrieben, und nun kämpft er wieder ganz vorne mit."

Frage: "Wer Weltmeister werden will, darf sich keine Fehler mehr leisten. Wird die WM in diesem Jahr auf der Strecke entschieden oder eher im Kopf?"

Vettel: "Was zählt, ist auf dem Platz ..."

Frage: "In Suzuka haben Sie im vorigen Jahr einen deutlichen Sieg gefeiert. Ist das in diesem Jahr wieder möglich?"

Vettel: "Suzuka ist eine meiner Lieblingsstrecken, ich werde mein Bestes geben. Die Konkurrenz wird sehr stark sein, und es wird mit Sicherheit kein leichtes Spiel, aber wir waren im letzen Jahr dort sehr gut, von daher sollte es auch dieses Jahr passen. Aber wir können es erst vor Ort beweisen."

[kaltura id="0_5b3oipos" class="full_size" title="Vettel im Interview"]

Frage: "Die Strecke in Suzuka ist der Lieblingskurs vieler Formel-1-Piloten. Ihrer auch?"

Vettel: "Suzuka ist eine der besten Strecken überhaupt. Die Piste liegt mit Spa auf einem Level - eine fantastische Rennstrecke, und das Layout in Form einer Acht ist ausgesprochen cool. Sie sollte mir und unserem Auto liegen. Ich denke, man kann diese Strecke nur schwer nachbauen, sie wirkt natürlich und ist wie gemacht für Formel-1-Autos. Es ist beeindruckend, wie schnell man hier fahren kann, man ist fast immer im vierten oder fünften Gang, das heißt Höchstgeschwindigkeiten. Vielleicht findet man die eine oder andere Kurve auch auf einer anderen Strecke, aber hier hat man fünf, sechs, sieben schnelle Kurven hintereinander, und später kommen weitere. Das gibt es sonst nicht."

Frage: "Haben Sie Angst, dass das Rennen in Südkorea vielleicht doch noch abgesagt werden könnte. Dann würde Ihnen immerhin eine Möglichkeit zum Punkteholen fehlen ..."

Vettel: "Es wird momentan viel über Korea geredet, aber ich habe keine Angst dass das Rennen dort abgesagt wird, und vorrechnen tue ich mir schon gar nichts."

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