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Luca di Montezemolo und Michael Schumacher gewannen fünf WM-Titel mit Ferrari © getty

Der Ferrari-Präsident warnt vor zu hohen Erwartungen an das Comeback des Rekord-Weltmeisters, bewundert allerdings dessen Mut.

München - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bremst die Euphorie um Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher vor dem sensationellen Comeback am 23. August in Valencia.

"Wir erwarten keine Wunderdinge von ihm, die Zuschauer erwarten das auch nicht. Sie werden wissen, seine Leistungen richtig einzuschätzen", sagte der Italiener in einem Interview der "Welt am Sonntag". (Hamilton ist ganz heiß auf Schumi)

Montezemolo zweifelt nicht daran, dass sich Schumacher der Aufgabe hingeben wird, als ginge es noch einmal darum, die Weltmeisterschaft für Ferrari zu gewinnen. (DATENCENTER: WM-Stand)

Hoffnung auf Ausnahmegenehmigung

Schumacher ersetzt bei Ferrari den vor einer Woche in Budapest schwer verunglückten Felipe Massa. Der Brasilianer wird vermutlich für die restlichen sieben Rennen der Saison ausfallen. (SERVICE: Rennkalender und Kurse)

"Ich kann Michaels Mut nicht hoch genug bewerten. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er es tatsächlich macht", sagte Montezemolo.

Montezemolo hofft, dass Schumacher trotz des Testverbots eine Ausnahmegenehmigung erhält, um vor seinem Comeback wenigstens einen Tag den aktuellen Ferrari zu fahren. (Schumi dreht erste Testrunden)

Sieben Teams haben laut "Welt am Sonntag" bereits zugestimmt, es fehlen noch Williams und Force India.

"Ich bin sicher, dass unserem Wunsch entsprochen wird", sagte der Ferrari-Boss: "Es ist eine absolute Ausnahmesituation, das ist klar.

Zudem haben sich die Rennställe ja schon zuletzt in den Fragen mit dem Automobil-Weltverband untereinander hervorragend abgestimmt."

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