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Peter Sauber debütierte beim GP von Brasilien 1993 mit Sauber-Mercedes in der Formel 1 © getty

Der ehemalige Teamchef ist sich sicher, dass der Rennstall trotz des Rückzugs von BMW in der Formel eine Zukunft hat.

Von Rainer Nachtwey

BMW-Sauber wird es nach Ablauf der Saison nicht mehr geben. Aber der Name Sauber wird eventuell nicht aus der Formel 1 verschwinden.

Der ehemalige Teamchef Peter Sauber arbeitet daran, den Rennstall am Leben zu erhalten. Der 65 Jahre alte Schweizer, der 1994 mit Mercedes in der Formel 1 gestartet war, hat angeblich mehrere Angebote für das Team erhalten, und diese bereits an BMW weitergeleitet.

"Ich kann sicherlich keine Wunder vollbringen, aber ich werde mein Menschenmöglichstes dafür geben", sagte Sauber. "Eins steht fest: Ich werde nicht als Teamchef zurückkehren."

BrawnGP als Vorbild

Der Schweizer baut auf die Solidarität der anderen Rennställe und hofft, eine ähnliche Lösung auf die Beine stellen zu können wie bei BrawnGP, bei denen sich Honda Ende des letzten Jahres zurückgezogen hatte und Mercedes als Motorenlieferant eingesprungen war (DATENCENTER: WM-Stand).

"Das Beste wäre, eine Lösung a la Ross Brawn", sagte Sauber. "Aber man darf nicht vergessen, es ist nicht mehr viel Zeit, um eine Lösung zu finden."

Sauber ist bester Hoffnung

Für die anstehenden Verhandlungen ist der 20-Prozent-Teilhaber von BMW-Sauber positiv gestimmt.

"Ich habe meinen Leuten versprochen, alles zu tun, alle meine Kontakte zu nutzen", meinte Sauber. "Aber ich kann nichts versprechen. Ich bin ja nur noch Berater von BMW. Im Endeffekt liegt die Entscheidung bei ihnen."

Dennoch ist der ehemalige Teamchef überzeugt, sein ehemaliges Team in der "Königsklasse" halten zu können (SERVICE: Rennkalender und Kurse).

"Ich bin jetzt 17 Jahre in der Formel 1", sagte Sauber, "und ich muss sagen: Ich habe definitiv schon größere Probleme gelöst."

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