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Nach der Saison 2008 gibt der Honda-Rennstall seinen Rückzug aus der Formel 1 bekannt und wird in Brawn GP umbenannt. Lange Zeit darf sich Barrichello sogar Hoffnungen auf den Titel machen. Am Ende muss er aber Weltmeister Button und Vize Sebastian Vettel den Vortritt lassen
Mit seinem zehnten Sieg macht Rubens Barrichello den Titelkampf wieder spannend © getty

Nach dem Ausfall von Sebastian Vettel reibt sich Jenson Button die Hände. Barrichello ist "wieder in der Spitze". Die Pressestimmen.

München - Rubens Barrichello gewinnt das zehnte Rennen seiner Karriere beim Großen Preis von Europa und widmet den Sieg seinem Verletzten Landsmann Felipe Massa 143336(Bilder des Rennens).

Dessen Vertretung bei Ferrari, Luca Badoer, wird Letzter - von den italienischen Medien aber noch verschont. Dennoch nennt die "Gazzetta dello Sport" bereits mögliche Alternativen im Falle eines erneuten Versagens des Italieners.

In England wird McLaren für den Ausfall von Lewis Hamilton verantwortlich gemacht. "Button betreibt Schadensbegrenzung."

Sport1.de stellt die wichtigsten Pressestimmen aus Europa zusammen:

BRASILIEN

Lance: "Rubens Barrichello schenkt Brasilien den 100. Sieg in der Formel 1. Mit einer perfekten Vorstellung gewinnt der Brawn-Pilot das zehnte Rennen seiner Karriere - der Kampf um den Titel ist neu entbrannt."

Globo: "Mit einer tadellosen Leistung in Valencia holt Barrichello den 100. Formel-1-Sieg für Brasilien. Der Brasilianer gewinnt mit einer perfekten Taktik und hoher Geschwindigkeit."

Zero Hora: "Barrichello schreibt seinen Namen für immer in die Geschichte des nationalen Automobilsports."

Estadao: "Das Warten hat ein Ende. Rubens Barrichello ist wieder in der Spitze der Formel 1 zurück."116389(DIASHOW: Die Teams 2010)

ENGLAND

The Times: "Barrichello hält seine Titelchancen am Leben. Button muss mit mehr Selbstvertrauen und weniger konservativ fahren, wenn er die WM gewinnen will."

The Guardian: "Ein extremer Boxenstopp-Fehler kostet Hamilton den zweiten Sieg in Folge und Barrichello sieht die Siegesflagge. Button betreibt Schadensbegrenzung."

The Sun: "Das eigene Team zerstört Hamiltons Siegeshoffnungen. Der Weltmeister verliert gegen Barrichello als die Mechaniker pennen."

FRANKREICH

L'Equipe: "Riesenrückschlag für Red Bull im Titelkampf. Rubens Barrichello siegt, und Button reibt sich die Hände."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Man kann Badoer vorerst nicht beurteilen. Man kann nicht einen Piloten unter Druck setzen, der seit zehn Jahren an keinem Grand Prix teilgenommen hat. Badoer zeigt sich nach dem Rennen zufrieden, er wird nur dann wütend, wenn man ihn fragt, ob er den F60 auch in Belgien fahren wird. Sollte der Ersatz-Pilot aber ein zweites Mal enttäuschen, gibt es bereits Spekulationen über mögliche Nachfolger: Fisichella und Hülkenberg. Um Ferrari wieder eine derart peinliche Situation zu ersparen, hat Teamchef Stefano Domenicali ein Programm zur Förderung junger Piloten angekündigt."

Tuttosport: "Badoer Letzter, Räikkönen auf Platz drei rettet Ferrari. Luca Badoer zeigt sich zufrieden mit dem Mindestergebnis, das Rennen zu Ende gebracht zu haben."

La Repubblica: "Badoer Letzter, doch er ist zufrieden. Es ist offenkundig, dass Ferrari für diese Saison kapituliert hat. Eine eklatante Niederlage, die niemals offiziell zugegeben worden ist. Das Ferrari-Mindestziel, der dritte Platz in der Konstrukteurs-WM, ist stark gefährdet. Angeblich ist Ferraris Vertrauen in seinen treuen Test-Piloten intakt."

Corriere della Sera: "Eigentor McLaren, Barrichello siegt, und Räikkönen erobert Platz drei. Rückschlag für Sebastian Vettel. Für den Deutschen ist das ein harter Schlag im Kampf um den Titel. Nach der enttäuschenden Qualifikation rettet Ferraris neuer Pilot Luca Badoer nicht die Lage und landet auf den letzten Platz."

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