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Kimi Räikkönen startete 2001 bei Sauber Petronas in die Formel 1 © getty

Ferrari hält den Weltmeister von 2007 weiter hin. Der "Iceman" hört sich Angebote an: "Alles kann passieren".

Von Julian Meißner

München - Die Spekulationen um die Besetzung des begehrtesten Cockpits in der Formel 1 gehen auch rund um das viertletzte Rennen des Jahres in Singapur weiter.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo stellt die Zukunft Kimi Räikkönens in Frage nährt die Gerüchte um Fernando Alonso.

"Ob es ein finnischer oder ein spanischer Fahrer sein wird? Wir werden die Entscheidung in wenigen Wochen treffen", sagte der Italiener.

Der in Ungarn schwer verunglückte Felipe Massa ist für di Montezemolo gesetzt.

"Sicher ist, dass wir einen brasilianischen Fahrer haben, der eine weitere Chance verdient", so di Montezemolo: "Was den Rest angeht, denken wir noch über die beste Lösung nach."

Räikkönen zurückhaltend

Räikkönen selbst gibt sich gewohnt schmallippig.

"Es ist möglich, in der Formel 1 weiterzumachen, aber alles kann passieren", sagte Räikkönen dem finnischen TV-Sender "MTV3": "Ich mache mir deswegen keinen großen Kopf. Ich glaube, dass ich diese Situation gut überstehen werde."

Dass Räikkönen mit der Rallye-WM liebäugelt, ist schon lange kein Geheimnis mehr.

"Wir hören uns Angebote an"

Laut seines Managers Steve Robertson sind jedoch "viele Teamchefs" aus der Königsklasse an den Diensten des 18-fachen GP-Siegers interessiert.

Robertson sagt: "Kimi hat mit Ferrari einen Vertrag, aber wie jeder weiß, können Verträge gebrochen werden. Wir verhandeln mit Ferrari, aber wir hören uns auch andere Angebote an. Wir wissen im Moment nicht, ob Kimi hundertprozentig bei Ferrari bleiben wird."

Der Gerüchteküche zufolge soll sein Ex-Rennstall McLaren im Poker um den Champion von 2007 die besten Karten haben.

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