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Michael Schmacher gab im Jordan-Team 1991 sein Formel-1-Debüt © getty

Der frühere Teamchef Michael Schumachers glaubt weiterhin an eine Rückkehr des siebenmaligen Weltmeisters im Mercedes.

Von Andreas Kloo

München - Das Formel-1-Comeback von Michael Schumacher im Ferrari ist zwar im Sommer diesen Jahres geplatzt. Doch nun deutet immer mehr daraufhin, dass der siebenmalige Weltmeister in einem anderen Auto auf die Rennstrecke zurückkehren wird.

Nach den Spekulationen italienischer Medien hat sich nun Schumachers früherer Teamchef Eddie Jordan zu Wort gemeldet. 149801(DIASHOW: Das Fahrerkarussell)

Der heutige TV-Experte glaubt fest an ein Comeback des 40-Jährigen beim neuen Mercedes-Werksteam.

"Alles hat mit einem Treffen zwischen Michael, Ross Brawn und Daimler-Chef Dieter Zetsche beim Abu-Dhabi-Grand-Prix begonnen", plaudert Jordan bei der "BBC" aus dem Nähkästchen.

Jordan: Freigabe kommt

Der heutige TV-Experte ist sich sicher, dass Schumi unbedingt zu Mercedes will. "Ich habe gehört, dass Michael Luca di Montezemolo treffen wollte, um eine Freigabe von Ferrari zu erwirken - und dass er die Freigabe erhalten wird, weil es im Interesse der Formel 1 wäre", so der 61-Jährige.

Laut Jordan reizt es Schumacher, mit seinem alten Weggefährten Ross Brawn zusammenzuarbeiten.

"Ich glaube auch, dass Ross und Michael in letzter Zeit ein paar Mal gesprochen haben und dass Michael die Idee eines von Ross geführten Mercedes-Werksteams gefällt.

"Man sollte niemals nie sagen"

Brawn war als Technischer Direktor bei Benetton und danach bei Ferrari tätig und hatte großen Anteil an Schumachers Erfolgen.

Schumachers Sprecherin Sabine Kehm wollte eine Comeback der Formel-1-Legende gegenüber "BBC" nicht mehr vollkommen ausschließen: "Es ist höchst unwahrscheinlich - aber man sollte niemals nie sagen."

41. Geburtstag im Januar

Größtes Problem dürfte weiterhin Schumachers Fitnesszustand sein. Die Nackenprobleme, die bereits ein Comeback bei Ferrari im Sommer verhinderten, sind zwar weitgehend ausgeheilt.

Aber vor einer Rückkehr müsste Schumi, der im Januar 41 wird, erneut umfangreiche Tests absolvieren.

Dennoch, die Formel-1-Sensation ist wieder ein Stück wahrscheinlicher geworden.

Eddie Jordan zeigt sich schon jetzt vom möglichen Comeback des Kerpeners begeistert: "Es ist eine Idee, bei der einem das Wasser im Munde zusammenläuft!

Die Formel-1-Fans werden ähnlich fühlen.

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